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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

fundsachen → paariges komma
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Fundsachen: paariges komma

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Der Gesandte sollte den Schweizern klar machen, dass die Existenz auf dem Spiel stand[,] und ihnen helfen.
Neue Zürcher Zeitung, , s. 42
Er fragt sich, woher das Interesse kommt[,] und sieht Parallelen
Tages-Anzeiger (Zürich),
jedem, der es habe hören wollen[,] und allen anderen auch
Die Südostschweiz (Chur/Glarus),
wer froh ist, dass der Sommer vorbei ist[,] und wer nicht
Newsletter der Neuen Zürcher Zeitung, ,
Burkhalter, der das Dossier verschlampte[,] und Stich, dessen …
Die Südostschweiz, Schweiz am Wochen­ende,
Usmanow erkannte früh, dass Profite gemacht werden konnten[,] und begann mit der Produktion
Neue Zürcher Zeitung,
… wissen Sie sicher schon, wie Sie die nächsten Tage verbringen werden[,] und haben erfahren, wie Sie …
Newsletter der Neuen Zürcher Zeitung, ,
Wir hoffen, dass es ihm bald wieder besser geht[,] und wünschen ihm und seiner Familie viel Kraft.
Die Südostschweiz (Chur/Glarus),
Barkeeper sagen, welche Kreationen sie selbst mögen[,] und liefern das Rezept dazu.
Newsletter der Neuen Zürcher Zeitung, ,
Das Bundesamt befand aber, das Projekt sei zu wenig innovativ[,] und lehnte die Subventionierung ab.
Die Südostschweiz, Schweiz am Wochen­ende,
Wir sind dankbar für die schönen Momente, die Du uns geschenkt hast[,] und werden Dich vermissen.
Neue Zürcher Zeitung (nzz.ch),
Er tut alles, um den Leuten ein Erlebnis zu bereiten[,] und bringt sie an ihre Grenzen.
Facebook-seite von SRF Schweizer Radio und Fernsehen (),
Der FDP-Vorsitzende erwartet, dass die Lockdown-Strategie scheitert[,] und befürchtet eine dritte Welle.
(Frankfurter Allgemeine Zeitung),
… ein reicher Unternehmer, der festgenommen wurde[,] und Spuren, die nach Genf führen …
Newsletter des Tages-Anzeigers, ,
Er sah ein, dass die Konstruktion Fehler hatte[,] und bat Aymara-Indianer um Hilfe
Die Südostschweiz (Chur), 9. 7. 2020
Was mich beeindruckt hat, war der Zusammenhalt, der bis ins hohe Alter gehalten hat[,] sowie die Bereitschaft, Neues zu probieren.
Die Südostschweiz (Chur/Glarus),
Sie schreibt davon, wie man die Pandemie überwinden kann[,] und zitiert …. In diesem Sinne hoffe ich, dass Sie Ostern gut überstanden haben[,] und wünsche Ihnen ….
Newsletter der zeitungs­gruppe Tamedia, tamedia.ch, 2020-04-14
Er wollte nicht einsehen, weshalb die Alpen verkauft werden sollten[,] und legte sich mit der Politik an.
Die Südostschweiz (Chur/Glarus),
Abschreckende Beispiele sind die Getrennt- und Zusammenschreibung, deren Neuregelung schlafende Hunde geweckt hat[,] oder all jene Normbücher, […]
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. 1. 2020
www.faz.net
faz.net (Frankfurter Allgemeine Zeitung), 2. 3. 2019
www.faz.net
faz.net (Frankfurter Allgemeine Zeitung), 24. 7. 2018
www.faz.net
faz.net (Frankfurter Allgemeine Zeitung), 29. 8. 2017
www.faz.net
faz.net (Frankfurter Allgemeine Zeitung), 3. 12. 2015
www.faz.net
faz.net (Frankfurter Allgemeine Zeitung), 26. 7. 2015
www.faz.net
faz.net (Frankfurter Allgemeine Zeitung), 27. 3. 2015
www.faz.net
faz.net (Frankfurter Allgemeine Zeitung), 21. 12. 2014
Prüfen Sie, worauf Sie sich einlassen können[,] und besprechen Sie alles mit der Familie.
20 Minuten (Zürich), 20. 5. 2014
Helfen Sie uns, für die Wahlen 2015 besser gerüstet zu sein[,] und nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit, um die Fragen auszufüllen.
addressix.com (meinungsforschung im auftrag der FDP.Die Liberalen), 28. 3. 2014
Er wusste nicht, dass das möglich ist[,] und liegt damit nicht ganz falsch
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. 12. 2013, s. R1
Ich freue mich, Sie auch im neuen Jahr bedienen zu dürfen[,] und wünsche Ihnen weiterhin viel Vergnügen bei der täglichen Lektüre.
verträger der Neuen Zürcher Zeitung, handzettel, 12. 2013
Die Befähigung, Kampfaufgaben zu erfüllen[,] steht im Zentrum.
Neue Zürcher Zeitung, 19. 11. 2013, s. 6
„Wir machen kein Marketing, wir machen, was uns gefällt[,] und gehen davon aus, es gefällt auch Ihnen.“
Hotel Olten, CH-4600 Olten, 16. 11. 2013
Zeigen Sie ruhig einmal, was Sie haben[,] und geniessen Sie die Reaktionen, die Sie erhalten.
Tagblatt der Stadt Zürich, 30. 10. 2013, s. 64
Zu diesem Zweck versucht Moskau, die Annäherung zu verhindern[,] und fördert gleichzeitig die Integration.
Neue Zürcher Zeitung, 20. 9. 2013, s. 6
Wer mit Immobilienfachleuten redet, hört zwar immer noch von einer intakten Nachfrage nach Wohneigentum, aber auch von deutlich kritischeren Kunden, von Projekten, die Banken nicht mehr finanzieren wollen[,] und vom Ausstieg gewisser Banken aus dem Luxussegment.
Neue Zürcher Zeitung, 6. 8. 2013, s. 20
Er lässt alle liberalen Argumente rechts liegen, die für eine Abschaffung des Militärdienstzwangs sprechen[,] und plädiert für einen staatlichen Zwangsdienst.
Neue Zürcher Zeitung, 18. 12. 2012, s. 20
China habe sehr genau im Westen beobachtet, welche Probleme man sich mit dem Internet einhandeln könne[,] und steuere kräftig dagegen, berichtete die Sinologin.
Süddeutsche Zeitung, 19. 10. 2012, s. 13
Die Texte zu den Liedern schrieb nicht der gelernte Werbetexter selber[,] sondern ein Freund aus der gleichen Branche: Martin Suter. – In «Musik für einen Gast» bringt René Fisch die Musik mit, die ihn inspiriert hat[,] und erzählt vom Jonglieren mit den Worten.
drs2.ch, sendung Musik für einen Gast, jetzt srf.ch, 16. 9. 2012
am Schlimmsten stehe es um die Kommas, um Satzzeichen sowie Groß- und Kleinschreibung. – Martenstein verweist darauf, dass verbindliche Schreibweisen erst im 19. Jahrhundert aufkamen[,] und wirft einen Blick in die Zukunft.
vds-ev.de (Verein Deutsche Sprache e. V.), Infobrief 21, 29. 5. 2012
Es ist ungewiss, wie Schreibungen auszusehen haben, um international zu sein[,] und welcher Nutzen damit verbunden ist.
Deutsche Sprache, nr. 4, 11. 2011, s. 315

Kehren wir also wieder zurück. […] Vergessen wir, dass wir je "daß" mit zwei ss geschrieben haben  und erinnern uns all der schönen Regeln wie "trenne nie st, denn es tut ihm weh".

, Die Welt, Literarische Welt, , s. 1
Stephan Dové, Leiter des Korrektorats der NZZ[,] und Primin Meier, Schriftsteller.
(Liberales Institut, Zürich),
Süddeutsche Zeitung, , nr. 300, s. 3

Sicherlich tauche in dem einen oder anderen Lese-, Religions- und Heimat- und Sachkundebuch noch ein „Delphin“ statt „Delfin“ oder ein „daß“ auf. Doch zum einen merken die Kinder schnell, dass da etwas nicht stimmt  und weisen darauf hin und zum anderen, „bin ich als Lehrer angehalten, als Hausaufgabe Stücke auszusuchen, die keine falschen Wörter beinhalten“, so Benz.

Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung,

… und keine falschen kommas.

Die Kleinparteien kritisieren, dass sie diesmal nicht genügend Zeit gehabt hätten, Unterschriften zu sammeln  und erwägen eine Verfassungsklage.

Die Welt, Berlin,

Die Kleinparteien kritisieren [, einschub,] und erwägen eine Verfassungsklage.

Die Nachrichtenagenturen, die die neue Rechtschreibung im August 1999 eingeführt haben[,] und die Zeitungen, die nachzogen, haben oft voneinander abweichende Regeln festgelegt.

Schaffhauser Nachrichten,

… was aber, wie man sieht, nicht das hauptproblem ist.

Da die meisten deutschen Schriftsteller, von Günter Grass bis Reiner Kunze auf der traditionellen Rechtschreibung bestehen, gilt in den Lesebüchern ein buntes Mischmasch von Schreibungen. […] Zum Thema "Beliebigkeit" wird Josef Kraus deutlicher: "Wenn vor dem erweiterten Infinitiv kein Komma mehr gesetzt werden muss, dann ist überhaupt nicht mehr erkennbar, ob ein Schüler die Konstruktion seines eigenen Satzes noch durchschaut."

Neuß, Raimund: Es herrscht ein buntes Mischmasch. Kölnische Rundschau online,

Da die meisten deutschen Schriftsteller von Günter Grass bis Reiner Kunze auf der traditionellen Rechtschreibung bestehen […] oder Da die meisten deutschen Schriftsteller, von Günter Grass bis Reiner Kunze, auf der traditionellen Rechtschreibung bestehen […]

Das problem liegt, wie figura zeigt, weder bei den schülern noch beim erweiterten infinitiv. Die frage, wer hier was durchschaut, ist also nicht so einfach zu beantworten.

So wurde der Ministerin vorgeworfen, sie […] unterstütze die Rechtschreibreform, obwohl die Schüler noch nicht die alte und die Lehrkräfte noch nicht die neue beherrschten und verweigere sich der von der künftigen Ministerpräsidentin Ute Vogt vorgetragenen Forderung nach der Zusammenführung von Bildung und Kultur.

So wurde der Ministerin vorgeworfen, sie unterstütze die Rechtschreibreform, obwohl die Schüler noch nicht die alte und die Lehrkräfte noch nicht die neue beherrschten, und verweigere sich […]

Badische Zeitung,
Es zerfällt in zwei Klassen: in die einen, die niemand kennt und in die anderen, die niemand braucht.
Die Welt,

Was die KMK an Reformen hervorbringt, zerfällt in zwei Klassen: in die einen, die niemand kennt – die EPAs etwa –, und in die anderen, die niemand braucht – so die Rechtschreibreform.

Was man brauchen täte, wäre eine abschaffung des paarigen kommas, aber man stelle sich den (eher berechtigten) aufschrei vor.

Lars Kerner meint wohl, einen Witz gemacht zu haben und merkt nicht, daß er sich . . . befindet.
rechtschreibreform.com,

Lars Kerner meint wohl, einen Witz gemacht zu haben, und merkt nicht, daß er sich … befindet.

Männer, denen . . .[,] sowie Verwandte
Frankfurter Allgemeine Zeitung,

Männer, denen …, sowie Verwandte

Überlebende konnten nur retten, was sie am Leibe trugen und sind auf Kleiderspenden angewiesen
Die Welt, , nr. 241, s. 36

Überlebende konnten nur retten, was sie am Leibe trugen, und sind auf Kleiderspenden angewiesen.

Edmund Kammerer, im Kultusministerium Baden-Württemberg bei der Umsetzung federführend, ist davon überzeugt, dass den Kindern die Rechtschreibung jetzt leichter fällt und bekommt auch entsprechende Rückmeldungen aus den Schulen.

Edmund Kammerer ist davon überzeugt, dass den Kindern die Rechtschreibung jetzt leichter fällt, und bekommt auch entsprechende Rückmeldungen aus den Schulen.

Martin Ebel: Die Gegner geben nicht auf. Stuttgarter Zeitung vom , Die Dritte Seite
bekundete, gegen die Abschaffung zu sein[,] und erklärte
Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 166, s. 14

Das gibt es auch bei uns, wie figura zeigt.

Ich hoffe, Sie finden … und freue mich, …
Homepage von Petra Roth, ober­bürgermeisterin von Frankfurt a. M., ca. 6. 2000

Ich hoffe, Sie finden …, und freue mich, …

Typographie ist eine Kunst, der man sich nur zögernd nähert [komma fehlt] oder etwas, was jeder beherrscht.
Jürgen Gulbins, Christine Kahrmann: Mut zur Typographie,

Heute aber ist es für weite Teile der Gesellschaft sehr schwer, sich mit den Veränderungsprozessen, die wir erleben (und aufgrund derer manche Reformen so dringend werden) zu identifizieren.
Sie sind zum Teil zu sehr versucht, ins Ausland zu gehen und werden vielfach behindert und gelähmt.

Christian Meier: Zärtlichkeit für den Status quo. Frankfurter Rundschau,

Schön gesagt – und schön geschrieben, wie ein redaktioneller nachsatz betont: «Der Text folgt den Regeln der alten Rechtschreibung.» Wenn er es nur täte! Er scheitert am paarigen komma und beweist so wohl eher die schwierigkeit als die überlegenheit der alten schreibung:

Heute ist es sehr schwer, sich mit den Veränderungsprozessen, die wir erleben, zu identifizieren. - Sie sind versucht, ins Ausland zu gehen, und werden behindert und gelähmt.

Herrn professor Meiers wort nicht nur in Gottes ohr, sondern auch in sein eigenes: «Jede Reform, die den Namen verdient, muß in Besitzstände einschneiden, ob bei Renten, Billigarbeit, im Bildungswesen oder wo immer. Und sie muß ergänzt werden durch ein Umdenken - bis hin zu den Herren Professoren, die sich bei aller Verpflichtung zur Kritik zu weit mehr Offenheit und Toleranz gegenüber neuen Ansätzen bequemen müssen.»

Klaus Reichert moniert, daß immer weniger Leute sich des Genitivs bedienen können[,] und beklagt das Aussterben […].
Süd­deutsche Zeitung, , s. VII
Zehetmair schwafelte über Umweltschützer, denen «die Verkommenheit ins Gesicht geschrieben» stehe [komma fehlt] und über die Aids-Gefahr …
Der Spiegel,
, Principien der Sprach­geschichte,