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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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Adorján, Johanna

: „So geht es nicht weiter.“ Süddeutsche Zeitung, , s. 9, Feuilleton (2403 wörter)
Christian Kracht erzählt in seinem Roman „Eurotrash“ von einem Schrift­steller namens Christian Kracht. […] Aber warum beharren Sie dann auf der alten Rechtschreibung? [Kracht:] Achso, ja, ich habe vor fünfzehn Jahren einmal ein Manifest unter­schrieben gegen die Rechtschreib­reform, unter anderem übrigens mit Daniel Kehlmann zusammen. Und ich weiß nicht, ob ich da jetzt so einfach wieder heraus­komme aus dieser Ver­pflichtung.

Wir wissen es: so wie die wort­führer der gegner, z. b. der lehrerverbands­präsident, die nun einfach in neuer rechtschreibung publizieren.

: "Es war ein Fehler" II. Spiegel Online (),
Herr Kilz, alte Rechtschreibung, neue Rechtschreibung: Was ist die Haltung der "Süddeutschen Zeitung" in dieser Sache? [Kilz:] Wir müssen jeden Tag eine Zeitung machen, da braucht man einen zielorientierten Pragmatismus, und das heißt: möglichst wenige Orthographiefehler. Mit der neuen Rechtschreibung wurde das nicht erreicht. […] Ich wurde von meinen früheren Kollegen beim Spiegel angesprochen, wie wir das denn nun handhaben sollten mit der Rechtschreibung und ob man darüber reden könne, und dann wurde ein Treffen in Hamburg vereinbart zwischen Spiegel, Springer und der "SZ", vertreten von unserem Rechtschreib­experten Hermann Unterstöger. Auch von Suhrkamp nahm jemand teil.

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