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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Böhme, Heinz

: Größter Rohrkrepierer der jüngeren Kulturgeschichte. Neues Deutschland, , s. 18, Leserbriefe
Ich lese nach wie vor von »Halle’s schönstem Biergarten am Ufer der Saale«. Dem Betreiber des Bier­gartens darf ich keinen Tipp geben, dies zu ändern, denn die Rechtschreib­reform besagt, dass man auf Werbe- und Reklame­schildern diesen falschen Apostroph setzen darf, obwohl er recht­schreiberisch falsch ist. Es gehe darum, die Grundform des Personen­namens zu verdeutlichen. […] Anstatt den vielen Apostrophen […] mit eindeutigen ortho­grafischen Regeln den Garaus zu machen, und damit zur Rettung der deutschen Sprache beizutragen, liefert die Rechtschreib­reform einige Sarg­nägel zu ihrem Niedergang.

Abgesehen davon, dass die sache mit dem apostrof nicht so eindeutig ist, erlaubt die rechtschreib­reform dem sprach­retter durchaus einen tipp bezüglich des orts­namens (!) «Halle’s».

: „Ich würde sagen“ – auch gebildete Menschen wenden den Konjunktiv falsch an. Anmerkungen eines Deutsch-Liebhabers. maerkischeallgemeine.de, , Politik aus der MAZ
Humorig sei angemerkt: Die Rechtschreib­reform hat das Problem gelöst, indem beschlossen wurde, auch falsche Schreib­weisen zuzulassen, wenn sie im Volke praktiziert werden, wie das bei „Lehmann’s Fahrradverleih“ der Fall ist. Auf diese Weise lässt sich aber die Grammatik nicht vergewaltigen.

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