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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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Bethke, Hannah

: Die ewige Angst vor dem Sprachverfall. Neue Zürcher Zeitung (), , 243. jg., nr. 13, s. 6, International (1622 wörter)
Die erste Pisa-Studie von 2000 war für die deutsch­sprachigen Länder ein Weck­ruf – doch das Sprach­defizit ist seither noch grösser geworden. […] Wenn in Deutschland von der deutschen Sprache die Rede ist, wittern Untergangs­prophe­ten regel­mässig den allgemeinen Kultur­verfall. Die schriftlichen Fertig­keiten der Jugend sind seit je Gegenstand grösster Sorgen um die Bildung des Landes, und seit es Social Media gibt, gesellt sich zur Diagnose einer drastisch gesunkenen All­gemein­bildung sowie nach­lassender Lese-, Schreib- und Rechen­kompe­tenzen das Phänomen von Auf­merksam­keits- und Konzentrations­störungen.
: Studenten können keine Rechtschreibung mehr. , , Beruf & Chance, Campus
Nun ist es nicht nur so, dass der Konjunktiv I grundsätzlich falsch oder gar nicht angewendet wird […], die Regeln der Komma­setzung weder verstanden noch umgesetzt werden und die Groß- und Klein­schreibung ein großes Rätsel des Universums zu sein scheint. Es werden vielmehr auch Fehler gemacht, mit denen man nicht einmal einen Hauptschul­abschluss kriegen dürfte - und da hilft auch nicht der Hinweis auf die flächen­deckende Verwirrung, die die unsägliche Rechtschreib­reform hervorgerufen hat: Ein "Beispiel hier führ" schreibt einer, "ein Probartes Mittel" eine andere, "vermeidlich" (die Autorin meint: vermeintlich), "Vorrausetzung", "wiederrum", "Kommulitionen" (gemeint ist: Kommilitonen) - der Kreativität der Rechtschreib­fehler sind keine Grenzen gesetzt. Besonders beliebt scheint in diesem Semester auch das "ie" zu sein. Regelmäßig muss ich lesen: "Wiederstand", "Wiederspruch", "wiederspiegeln".
: So kann Fremdachtung nicht erworben werden. Wer Seminararbeiten zu korrigieren hat, sieht sich an Universitäten heute einem Sprachnotstand gegenüber. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 72, s. N4, Natur und Wissenschaft
Nun ist es nicht nur so, dass […] die Regeln der Kommasetzung weder verstanden noch umgesetzt werden und die Groß- und Kleinschreibung ein großes Rätsel des Universums zu sein scheint. Es werden vielmehr auch Fehler gemacht, mit denen man nicht einmal einen Hauptschulabschluss kriegen dürfte - und da hilft auch nicht der Hinweis auf die flächendeckende Verwirrung, die die unsägliche Rechtschreibreform hervorgerufen hat: Ein "Beispiel hier führ" schreibt einer, "ein Probartes Mittel" eine andere, "vermeidlich" (die Autorin meint: vermeintlich), "Vorrausetzung", "wiederrum", "Kommulitionen" (gemeint ist: Kommilitonen) - der Kreativität der Rechtschreibfehler sind keine Grenzen gesetzt. Besonders beliebt scheint in diesem Semester auch das "ie" zu sein. Regelmäßig muss ich lesen: "Wiederstand", "Wiederspruch", "wiederspiegeln".

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