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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Biskupek, Matthias

: Bedankt euch, Bayern. Frankfurter Rundschau, , s. 23, FRplus Politik
Und wie ihr immer noch redet. Nach hundertvierunddreißig Jahren deutscher Einheit! Ihr seid die Schande jeder Rechtschreib­reform!
: Friedfertig und heftig. PEN in Potsdam: Johano Strasser wiedergewählt; Reförmchen und Dreifaltigkeit diskutiert. Neues Deutschland, , Feuilleton
So wurde eine Rücknahme der Rechtschreibreform gefordert, diskutiert und — natürlich überhaupt nicht einstimmig — angenommen. Das Argument, es seien ja doch alle Messen gesungen, wird durch das mutige Festhalten der FAZ an der moderneren, der Sprache gerechter werdenden, also der herkömmlichen Regelung, entkräftet. Wenn sich weitere Medien, zum Beispiel sozialistische Tageszeitungen, diesem Beispiel anschlössen, könnte man dem Diktat der Schul- und Wörterbuchverlage begegnen. Doch jetzt ist ein Reförmchen des Reförmchens geplant — folglich winken Verlegern neue Verdienste.
: Reformhaus Deutschland. Spalter. Frankfurter Rundschau, , s. 27, FRPlus Politik
Es gab ja eine konsequent verwirklichte Reform in den vergangenen Jahren: die Rechtschreib­reform. Mit dem Ergebnis, dass Gelehrten­akademien wie auch PEN und Schriftsteller­verband diese Rechtschreib­reform belächeln. Weil es eben keine Reform, sondern Ver­schlimmbesserung ist. Weil sie Sprache ärmer macht, wo sie glaubt zu klären. Drum wenden die meisten Zeitungen sie an, wie sie gemacht wurde: halbherzig. Das aber tut uns weder Leid noch leid, weil wir sie weder Ernst noch ernst und schon gar nicht ernstnehmen können.
: Mit Hacks auf dem Sofa. Thüringer Allgemeine, , Kultur
Auf fünfzehn Bände nämlich beläuft sich die Ausgabe von Peter Hacks: "Werke". […] Wer sich in Deutschland mit Kunst und Literatur einlässt, wer Dramen rezensieren oder Verse verfassen will, wer über die Bühnen des Landes räsonieren oder die neueren Unregeln der Recht­schreibung bewerten will — der wird an Hacks nicht vorbeikommen.
: Ines Geipel: Die Biografie Inge Müllers. Thüringer Allgemeine, , Kultur
Natürlich bot es mir auch allerlei zum Widersprechen. Das beginnt mit der neuen Rechtschreibung, die die Autorin so konsequent ihrem Text antat: Eine Hand voll Faustan ist etwas anderes als eine Handvoll.
neu : Post-Skriptum zum Fünfhundertsten. Die Zeitschrift „neue deutsche literatur“ feiert ein Jubiläum. Neues Deutschland (), , Kultur
[…] die „neue deutsche literatur, Zeitschrift für deutsch­sprachige Literatur und Kritik“, „ndl“, wie wir Kürzelfreunde sagen. […] Das 500. Heft […] ist soeben erschienen. […] Und unter „ndl-Tagebuch“ finden Sie Meinungen zur Zeit. […] Hernach ein kenntnis­reicher Aufsatz vom Münch­ner Hans Krieger, was es mit der Rechtschreib­reform nun wirklich auf sich hat.

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