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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Dörner, Christian

: Ein Quentchen Analogkäse. Wörterbücher: Duden und Wahrig. Süddeutsche Zeitung, , Kultur
Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem neuen Duden und Wahrig, welche beide gleich groß und gleich schwer sind, jeweils 1216 Seiten umfassen, vom selben Unternehmen gedruckt wurden und inzwischen beide zu Cornelsen gehören, sind schnell genannt: Der Duden ist 4 Euro teurer, enthält das amtliche Regelwerk nicht mehr, verzichtet auf die bisherige Rotmarkierung der Neuschreibungen und empfiehlt durch Gelbmarkierung in 3000 Fällen die jeweils von der Duden-Redaktion bevorzugten Schreibvarianten - meist die reformierten. Im Wahrig findet man stattdessen tabellarisch die 1500 Variantenempfehlungen der Nachrichtenagenturen, während im Wörterverzeichnis weitgehend darauf verzichtet wird, dem Schreiber nahezulegen, wie er sich zu entscheiden habe.
: Das Alte wieder einführen. Süddeutsche Zeitung, , s. 32, Leserbriefe (366 wörter)
Warum hält Meier im Namen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ein Plädoyer für die – auch seiner Meinung nach – nur zweitbeste Lösung? Um eine neue Kostenlawine zu vermeiden, erklärt die Akademie. Eine Rückkehr zur bisherigen Orthografie würde aber bei weitem weniger als eine Reform der Reform kosten. […] Für die Schule schlagen wir von der Forschungsgruppe Deutsche Sprache e.V. folgende kostenneutrale Lösung vor: eine zehnjährige Übergangsfrist, in der Neuschreibungen nicht als Fehler gewertet werden, und einen ohnehin notwendigen Austausch der Schulbücher, wenn sie beschädigt sind – anschließend vollständige Wiedereinführung der von allen Deutschsprechenden akzeptierten bisherigen Rechtschreibung.

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