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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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Dieckmann, Friedrich

: Dringende Hinweise an die Kultusminister. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 118, s. 11, Briefe an die Herausgeber (360 wörter)
Die sachliche und qualifizierte Darstellung von Andreas Kilb verdient den Hinweis darauf, daß die Akademie der Künste in Berlin auf einen Anlaß wie die Rechtschreib­reform angemessen reagiert hat […]. Daß alle diese Initiativen bei den politischen Adressaten weitgehend verhallten und in den Medien nur sehr partiell wahrgenommen wurden, ändert nichts daran, daß es sie in nach­drücklicher öffentlicher Form gegeben hat.
: Frisch gebackene Rechtschreibreform. Ein Beitrag zur Rationalisierung und eine Replik auf Rudolf Walther. Freitag, die Ost-West-Wochenzeitung, , nr. 39, Kultur
Wäre es den Reformern und denen, die ihre Neuerungen mit dem Staats­siegel versahen, um die deutsche Sprache zu tun gewesen, so hätten sie diese Debatte vor ihrer per Ukas durchgepaukten Reform geführt.

War denn das in den hundert jahren vor der neuregelung keine debatte?

: Umgang mit einem Staats-Streich. Das Rechtschreibkuddelmuddel — woher es kommt und wohin es führt. Berliner Zeitung, (1381 wörter)
Das ganze Vor­haben hatte von Anfang an die Züge einer Ver­schwörung.
neu : Auf deutsch ins Reine. Nicht für Pedanten: Die Grenzen orthographischen Starrsinns. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 237, s. 36, Feuilleton (1464 wörter)
Hinter der intendierten Reform sind zwei Interessen­kreise aus­zumachen. Den einen bilden die Lehrer (und Lehrerin­nen! – eine Ergänzung, die noch nicht Duden-Pflicht ist), die ihren Schülern (und Schülerin­nen!) das Werk der Regeln und Ausnahmen zu er­leichtern streben, um im Fach Deutsch die Fehler­quote zu ver­mindern. Den anderen bildet eine Schar über die deutsch­sprachigen Länder verteilter Spezialisten, deren vorwiegende Be­schäftigung die Konstruktion ortho­graphischer Reformen ist; ihr berufliches Dasein hängt wesentlich davon ab, daß die Ergebnisse ihrer Arbeit vom Staat beachtet und in Verordnungen über­tragen werden. In Gestalt von Reform­unter­nehmungen messen sich so zwei Gruppen mit deutlich selbst­bezogenen Interessen Spezialisten­macht über das sprachlich-ortho­graphische Ganze bei.

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