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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Drieschner, Frank

: Warum funktioniert das nicht? Wieso schreiben Schüler so falsch? , , Hamburg
Dass eine nennens­werte Zahl von Deutschen imstande wäre, völlig fehlerfrei zu schreiben, kann ausge­schlossen werden – spätestens seit Dieter E. Zimmer in der ZEIT vor einem Viertel­jahrhundert zehn Test­sätze mit 75 Fehlern ver­öffentlichte, deren Korrektur selbst Profis über­forderte (auch Deutsch­lehrer machten dabei im Schnitt 39 Fehler). Die Rechtschreib­reform hat die Lage verbessert, aber wirklich einwand­freie Texte, zumal ohne Korrektur­programm und visuelles Lektorat, bleiben ein fernes Ideal.
: Reform oder Rewoluzjon. Siebenhundert Experten warnen vor dem "Analphabtentum". Die Zeit, , nr. 39, s. 85 (563 wörter)
Wo die Herrschenden stur jede Reform verhindern, wo mit dem Druck von außen die Unzufriedenheit im Inneren wächst, da, lehrt uns die jüngste Geschichte, ist die Revolution nicht weit. Das gilt auch in der Rechtschreibung. […] Wie es tat­sächlich um den äußeren Druck auf die Rechtschreibung steht und wie um unsere Fähigkeit zur Bewahrung der alther­gebrachten Orthographie, lehrt uns eine Meldung der Deutschen Presse-Agentur. „UNESCO: Analphatentum eine Heraus­forderung an das Welt­gewissen.“ dpa schreibt diesen Satz Federico Mayor zu, dem General­direktor der Organisa­tion. Vielleicht war dem Mann ange­sichts von 42 Millionen Analphabeten allein in den reichen Ländern der Welt die Orthographie wirklich schnuppe; viel­leicht hatte auch nur ein Redakteur keine Lust mehr zum Dienst nach Vorschrift des Dudens. Beides würde auch erklären, wieso trotz der „Fortschritte in der Schulbildung“ für Mayor laut dpa „der Analphetismus Anlaß zur großer Sorge“ bleibt.

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