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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Ebbinghaus, Uwe

neu : Schweifend schwiff ich schwarbelnd ab. Frankfurter Allgemeine Zeitung (), , nr. 204, s. 10, Feuilleton
Thomas Kapielskis Roman „Kotmörtel“ ist trotzig sinn­verweigernd und erzählerisch völlig enthemmt. […] Dann aber gewinnen zunehmend die Erregungs­themen „alter weißer Männer“ die Oberhand, die dadurch nicht fesselnder werden, dass Hiffen­markt sie als solche reflektiert: Rechtschreib­reform, schlechtes Fernseh­programm, nach­lassende Jugend und Politik.
: Genderstern am Himmel? (Frankfurter Allgemeine Zeitung), , Feuilleton, Hoch/Schule
Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat sich gegen ein einzelnes Zeichen für alle Geschlechter entschieden. Wie geht es jetzt weiter mit dem Gendern? Die Chefredakteurin des Dudens im Interview. […] Sollte aus Ihrer Sicht der Genderstern toleriert werden? [Kathrin Kunkel-Razum:] Ich persönlich finde, dass er ein gutes Zeichen ist.
: Sind Sätze und Sprecher denn erst in der digitalen Ära vernetzt? Frankfurter Allgemeine Zeitung, , s. 10, Literatur und Sachbuch (1132 wörter)
Ein Linguist und Mitglied im Rat für deutsche Recht­schreibung geht online: Henning Lobin meint im Internet ein neues Bild der Sprache zu entdecken. […] Im Vorwort stößt man auf gleich drei Bilder von Sprache: […] und schließlich das Sprach­bild derer, die einem sprachlichen Ideal beziehungs­weise einer Vorstellung von „reiner Sprachlichkeit“ anhängen. Letztere ist die große Gegen­spielerin zum „neuen Bild der Sprache“, wobei sie offenbar durch die Vorstellung einer starren und un­veränderlichen Verbindung von Zeichen und Be­zeichnetem geprägt ist und nach Lobin eher in schriftlichen Konstrukten als in der Mündlich­keit zu finden ist. Will der Autor mit diesem schwammigen Begriff vielleicht die Gegner von Anglizismen und Rechtschreib­reformen charakteri­sieren, fragt man sich auf der Suche nach Greif­barem?
: Beim Gendern geht es auch um Selbstdarstellung. Interview zur Rechtschreibung. (Frankfurter Allgemeine Zeitung), , Feuilleton, Hoch/Schule
Wie geht es mit dem Gender-Stern weiter – und was richtet das Schreiben nach Gehör an? Peter Gallman vom Rechtschreib-Rat sorgt im Interview für Klärung. Mehr als 20 Jahre nach der Rechtschreib­reform – Sie waren einer der Reformer – wird plötzlich an vielen Stellen der Eindruck vermittelt, die Recht­schreibung lasse immer mehr nach. Ist das auch ihr Eindruck? Peter Gallmann: Ich glaube, das Problem besteht darin, dass wir im Alltag heute mit immer mehr geschriebener Sprache konfrontiert werden, zugleich werden die Leute durch vielerlei Tätigkeiten immer mehr abgelenkt, sodass die Gefahr, einen Text nicht bis zum Ende optimieren zu können, groß ist. Was das mit der Rechtschreib­reform zu tun hat, ist mir aber nicht ganz klar. Ich glaube, da besteht kein Zusammen­hang.

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