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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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F.A.Z.

: Kritischer Linguist. Dudenpreis für Peter Eisenberg. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 11, s. 32, Feuilleton (78 wörter)
Eisenberg gehörte zu den engagiertesten Kritikern der Rechtschreibreform und war maßgeblich am Kompromissvorschlag der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung beteiligt.
: F.A.Z. paßt Rechtschreibung an. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 281, s. 1 (110 wörter)
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung wird ihre Rechtschreibung vom 1. Januar 2007 an den in den Schulen gebräuchlichen Schreibweisen weitgehend anpassen. Die Redaktion wird dabei nach Möglichkeit die wieder zugelassenen Schreibweisen der bewährten Rechtschreibung verwenden.
: Die Ausnahmen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 281, s. 2, Politik (261 wörter)
In zahlreichen Fällen nennen die Wörterbücher mehrere zulässige Varianten, wobei die Redaktion des "Wahrig" in der Regel die bewährten Schreibweisen empfiehlt […]. In Zweifelsfällen wird sich diese Zeitung deshalb künftig vor allem an Wahrigs Wörterbuch "Die deutsche Rechtschreibung" orientieren. Aber auch dieses Nachschlagewerk hat leider nicht alle Unsinnigkeiten der Reform rückgängig gemacht. […] F.A.Z.-Schreibweise […] behende […] greulich und Greuel […] numerieren, plazieren, rauh, Quentchen, schneuzen, Stengel, Tolpatsch.
: Zeitungsverlage zur Rechtschreibreform. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , Nr. 57, S. 1, Politik (182 wörter)
Seitdem die Reform der Rechtschreibreform durch die Wiederzulassung zahlreicher Varianten die weitgehende Verwendung der bewährten Rechtschreibung möglich macht, ist die Frankfurter Allgemeine Zeitung grundsätzlich zu einem Kompromiß bereit.
: Keine Abkehr von bisheriger Schreibung. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 40, s. 1, Politik (67 wörter)
Medienberichte, die einen "Schwenk" der F.A.Z. bei der Rechtschreibung unterstellen, entsprechen nicht den Tatsachen.
: Westwärts streift der Blick, ostwärts streicht das Schiff. Angela Merkel über Richard Wagner und Bayreuth. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 170, s. 33 bis 35, Feuilleton
Die Kulturhoheit der Länder führt nicht automatisch zu den richtigen Antworten, wie die Rechtschreib­reform gezeigt hat. Soll nun der Bund steuernd eingreifen, um die Einheit der deutschen Sprache zu retten? — Ich glaube, bei gutem Management ist die Gemeinschaft der Länder in der Lage, solche Probleme selbst zu lösen. Ich hoffe sehr, daß es ein gutes Ende gibt und die Zehetmair-Kommission zu einem Ergebnis kommt, mit dem wir alle leben können. Unsere Kinder sollten eine Zeitung lesen können, die die gleiche Sprache verwendet, die sie auch in der Schule gelernt haben. Wenn nicht einmal das garantiert werden kann, dann nützen auch die schönsten bildungs­politischen Bemühungen nichts.
: Auf Biegen und Brechen. Arbeitsgruppenzwang der Rechtschreiber. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 43, s. 35, Feuilleton (187 wörter)
Was zu befürchten war, ist eingetroffen: Die erste inhaltliche Sitzung des neuen Rates für Deutsche Rechtschreibung hat als einziges konkretes Ergebnis die Einrichtung eines neuen Gremiums erbracht.
: Reine Formsache. Auch der PEN lehnt Rechtschreibrat ab. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 254, s. 33, Feuilleton (146 wörter)
Die Kritiker würden in den Entscheidungsprozeß nur formell eingebunden, die Resultate der Beratungen stünden bereits fest, begründete die Schriftsteller­vereinigung ihre Entscheidung, die Mitarbeit […] abzulehnen. […] Ob der bereits gründlich desavouierte Rat überhaupt zustande kommt, erscheint zunehmend fraglich.
neu : Günstige Rücknahme. VRS hält Verlegersorgen für unbegründet. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 173, s. 29, Feuilleton (167 wörter)
Der Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege (VRS) hat sich abermals für eine Rücknahme der Rechtschreib­reform aus­gesprochen und zugleich eine Darstellung des Verbands der Schulbuch­verlage über die dabei ent­stehenden Kosten als "Schreck­gespenst" zurück­gewiesen.
neu : „Es gibt keine Herrschaft über Sprache.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 171, s. 1, Politik (74 wörter)
Unterdessen hat sich der baden-württem­bergische Minister­präsident Erwin Teufel als bereits fünfter Minister­präsident für eine Rücknahme der Reform aus­gesprochen.
neu : Ziel erkannt. Politiker wollen bewährt rechtschreiben. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 171, s. 29, Feuilleton (170 wörter)
Alt­bundes­präsident Walter Scheel (FDP) warnte derweil vor einer drohenden "Sprach­anarchie". Er selbst habe immer wieder Versuche unter­nommen, die neue Recht­schreibung aus­zuprobieren, aber vieles habe über­haupt keinen Sinn ergeben und "einfach nur lächerlich" gewirkt.
neu : Die Wut wächst. Autoren kritisieren die Rechtschreibreform. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 170, s. 31, Feuilleton (198 wörter)
Die Schüler, die sie anwenden, mögen Sommer­ferien haben, die öffentliche Kritik an der Rechtschreib­reform jedoch wird immer heftiger. Schrift­steller und Politiker haben die Reform erneut scharf an­gegriffen und gefordert, zur alten Schreib­weise zurück­zukehren.
neu : Ein Desaster. dtv-Verleger Balk zur Rechtschreibreform. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 167, s. 31, Feuilleton (116 wörter)
Wolfgang Balk, Verleger des in München ansässigen Deutschen Taschenbuch­verlags, hat sich in der jüngsten Ausgabe des Branchen­magazins "Buchmarkt" entschieden gegen die Rechtschreib­reform aus­gesprochen. Balk nennt die Reform ein "kultur­politisches Desaster ersten Ranges" […].
: Besinnt euch! Preis für Reiner Kunzes Rechtschreibkritik. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 13, s. 31, Feuilleton (133 wörter)
Der Schriftsteller Reiner Kunze ist in diesem Jahr einer der beiden Preisträger der Schweizer "Stiftung für Abendländische Besinnung". […] Kunze wird nach Angaben der Stiftung "für seinen Einsatz gegen die Unvernunft der Eingriffe in Sprache und Recht­schreibung" aus­gezeichnet und für seine "ebenso wert­vollen wie notwendigen Bemühungen im Umgang mit unserer Sprache und ihrer Schreibweise".
: Die guten Dinge. Sprachpreis für Christian Meier. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 122, s. 33, Feuilleton
Der Münchner Historiker wird für seine engagierten Äußerungen zur Bildungspolitik und zur Rechtschreibreform ausgezeichnet.
: Rechtschreiber. Deutscher Sprachpreis an Theodor Ickler. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 139, s. 49, Feuilleton
Seit 1996 hat Ickler in mehreren umfangreichen Essays in dieser Zeitung die eklatanten Widersprüche der Rechtschreibreform dargelegt und auch die im vergangenen Jahr erschienene 22. Auflage des "Duden" einer detaillierten Kritik unterzogen.
neu : Immer mehr Stimmen gegen die Rechtschreibreform. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 179, s. 1 (217 wörter)
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung ist am Donnerstag mit einem „dringen­den Aufruf“ an die Öffentlich­keit getreten, „die Einheit der deutschen Schreibung zu retten“, indem zur alten Recht­schreibung zurück­gekehrt werde. Der Appell richtete sich an Zeitungen, Verlage, Betriebe und staatliche Stellen. „Diese Reform war von Anfang an eine Miß­geburt“, schrieb die Akademie […].
: Große Mehrheit für die Rückkehr zur alten Rechtschreibung. Frankfurter Allgemeine Zeitung, (244 wörter)
Die Entscheidung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, von diesem Dienstag an zur alten Recht­schreibung zurück­zukehren, findet weiter­hin große und über­wiegend zu­stimmende Resonanz. Seit Bekanntgabe des Beschlusses, also binnen vier Tagen, gingen mehr als 1700 Zu­schriften bei der F.A.Z. ein; mehr als vier Fünftel der Schreiber begrüßten die Rückkehr zu den alten Regeln. Ein ähnliches Meinungs­bild gibt die Ab­stimmung auf der Internet-Seite der F.A.Z. (www.faz.de) wieder […]. Rund 82 Prozent der Besucher sprachen sich für die Rückkehr zur alten Schreib­weise aus. Zwölf Prozent stimmten dagegen, sechs Prozent waren für eine Misch­form.
: Bulmahn: Schreibregeln keine politische Entscheidung. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 175, s. 1 (217 wörter)
Bundesbildungsministerin Bulmahn (SPD) und die Kultusminister der Bundesländer lehnen eine Rückkehr zur alten Rechtschreibung ab. […] Forderungen mehrerer Politiker, die Reform im Bundestag zu erörtern, lehnte die Ministerin ab. Rechtschreib­regeln seien "keine politische Entscheidung".

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