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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Gauger, Hans-Martin

: Ich werde leben, werde ich? Besser als Bienen: So gut hat uns selten einer die Sprache erklärt. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 179, s. 34, Feuilleton, Kinder- und Jugendbücher
Bravo also zunächst einmal für Nikolaus Nützel! […] Eine Einführung in die Sprachwissenschaft ist das Buch nicht. […] Es behandelt […] die Erfindung der Schrift, "wichtiger als Rad und Feuer", auch unsere Rechtschreibreform wird aufgegriffen, […].
: Mach meine Sprache nicht an! Dieter E. Zimmer schlägt Brücken von der Wissenschaft zur Kritik. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 31, s. 34, Feuilleton (1036 wörter)
Der Titel ist über­raschend: "Sprache in Zeiten ihrer Unver­besserlichkeit". […] Dezidiert anderer Meinung ist der Rezensent nur im Blick auf die Rechtschreib­reform, angefangen damit, daß hier nun wirklich kein "dringender Handlungs­bedarf" war. Die wirklichen Motive der "Reform" lagen ganz woanders - nicht in der Sache jedenfalls. Aber vernünftig, muß man konzedieren, bleibt Zimmer auch hier. Seltsam, daß er die Reform stramm verteidigt, dann aber am Ende - oder ist dies bloß wieder pragmatisch vernünftig? - seitenlang anführt, was freilich nun doch wieder geändert werden sollte, und zwar dringend. Hoffen wir, mit ihm, auf Hans Zehetmair!
: Kein Sinn für Schwachsinn. Unermüdlicher Vermittler: Dem schwedischen Germanisten Gustav Korlén zum Neunzigsten. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 22, s. 36, Feuilleton (484 wörter)
In den letzten Jahren kämpfte er gegen die Rechtschreibreform und deren Wörtervernichtung. So eben schrieb er in der Festschrift für Reiner Kunze: "Daß eine ,Hand voll' (das Wort ,Handvoll' zum Beispiel wird es für die, die jetzt schreiben lernen, nicht mehr geben) immerhin nicht ganz unbedeutender Linguisten sich auf diesen orthographischen Schwachsinn eingelassen haben, ist und bleibt für mich ein Rätsel."

Wurde hier nicht das wort soeben vernichtet?

: Rechtschreibreform — personelle Identität und Kontinuität. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , s. 57, Feuilleton
Merkwürdig finde ich es, nebenbei, daß niemand von einer anderen Orthographie­reform redet, die tat­sächlich statt­gefunden hat. Natürlich ist es im strengen Sinn keine Orthographie­reform, aber doch etwas in die Nähe Kommendes. Ich meine die Einführung der lateinischen Schrift und die gleichzeitige Abschaffung der bisherigen, der Sütterlin-Schrift. […] Gut, dies ist ein anderes Kapitel, aber daß es in Zusammen­hang mit der Rechtschreib­reform überhaupt nie aufgemacht wird, ist schon ein wenig überraschend. […] Man kann auch gegen die Klein­schreibung sein, aber daß dies eine wirkliche Reform gewesen wäre und auch eine wirkliche Vereinfachung — jedenfalls fürs Schreiben — kann wirklich nicht bestritten werden. Als dies nicht ging, da konnten nur noch Kinker­litzchen bleiben, die nun irritieren.

Zur fraktur: «Überhaupt nie» ist nicht ganz richtig, wie eine suche nur schon auf diesen seiten zeigt.


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