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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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Gelinsky, Katharina

: Ist die Reform unzulässige Sprachbeeinflussung? Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die neuen Rechtschreibregeln. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , s. 16, Zeitgeschehen (1141 wörter)
Ein Ende Streit um die Rechtschreibreform erhoffen sich Gegner und Befürworter der neuen Schreib­regeln von der Entscheidung des Bundes­verfassungs­gerichts. Am Dienstag nächster Woche wird der Erste Senat öffentlich über das Reformwerk verhandeln, das zum 1. August eingeführt werden soll, in vielen Schulen aber schon seit dem ver­gangenen Jahr gilt. Die Richter haben über die Verfassungs­beschwerde eines Lübecker Eltern­paares zu ent­scheiden, das seine beiden schul­pflichtigen Kinder in der bisherigen Schreib­weise unter­richtet wissen möchte, ent­sprechende Eilanträge waren vom Verwaltungs­gericht Schleswig und dem Ober­verwaltungs­gericht Schleswig zurück­gewiesen worden.
: Orthographie per Gesetz? Das Bundesverfassungsgericht und die Entscheidung über die Rechtschreibreform. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , s. 12, Zeitgeschehen (1217 wörter)
Bei den Karlsruher Ent­scheidungen zur Wesentlichkeits­theorie handelt es sich vielfach um Fälle, die in der Öffentlich­keit breit diskutiert und politisch umstritten waren. […] Der Verwaltungs­gerichtshof für das Land Nord­rhein-Westfalen stellte dagegen in seinem Urteil zum Braunkohle­plan Garzweiler II ausdrücklich fest, daß "wesentlich" nicht nur "wesentlich für die Ver­wirklichung der Grund­rechte" meine, sondern auch "andere für das Gemeinwesen grund­legende Entscheidungen". Auch in dem Beschluß des Verwaltungsgerichts Hannover zur Rechtschreib­reform wird die Wesentlichkeit unter anderem mit der "Breiten­wirkung" der Reform begründet. Ob das Bundes­verfassungs­gericht dieser Auffassung folgt und damit ebenfalls eine gesetzliche Grundlage für die Rechtschreib­reform fordert, bleibt abzuwarten.

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