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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Groß, Thomas

: Der Geehrte ist ein ganzes Haus, kein Amt. Dem Institut für Deutsche Sprache wird im Rittersaal des Mannheimer Schlosses der Konrad-Duden-Preis verliehen. Mannheimer Morgen,
Der vormalige Preisträger und diesjährige Laudator, der Potsdamer Sprachwissenschaftler Peter Eisenberg, würzte seine Preisrede dann ebenfalls mit einigen Pointen, ließ sich aber auch die Gelegenheit nicht entgehen, an die nach seiner Meinung nach unrühmliche Rolle des Instituts bei der Erarbeitung und Umsetzung der Rechtschreibreform zu erinnern.

Nein, es war eine rühmliche rolle.

: Zwei Pizzen! Oder Pizzas? Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 194, s. 9, Deutschland und die Welt
Linguisten geben nicht viel auf strikte Richtig-Falsch-Unterscheidungen. Sie seien zwar bei der Orthographie unabdingbar, sagt Bruno Strecker vom Mannheimer Institut für Deutsche Sprache (IDS). Für die Grammatik gelte das aber weniger.
: Duden-Preis an Eisenberg. Mannheimer Morgen,
Er war Mitglied der zwischenstaatlichen Kommission für die deutsche Rechtschreibung, welche die Umsetzung der Orthografiereform begleiten sollte, trat aus dieser aber aus Protest gegen die Haltung der Kultusminister wieder aus. Fortab machte Eisenberg als Gegner der Reform von sich reden. Im Auftrag der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, deren langjähriges Mitglied er ist, erarbeitete Eisenberg das Konzept einer alternativen Reform.
: Wieviel Standard muß sein? Sprachliche Variationen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 60, s. 12, Deutschland und die Welt (761 wörter)
Wieviel Variation verträgt die deutsche Sprache, wenn noch mit gutem Grund von Standardsprache die Rede sein soll? Die Frage hat das Mannheimer Institut für Deutsche Sprache (IDS) bei seiner 40. Jahrestagung beschäftigt, die an diesem Donnerstag zu Ende geht. […] Weitgehend unbeachtet blieb die Orthographie, obwohl die mit deren Reform eingeführten Varianten den Schreibstandard stark beeinflussen. Der Vizedirektor des IDS, Werner Kallmeyer, begründet dies damit, daß über die Rechtschreibreform in der Öffentlichkeit genügend diskutiert würde; folglich könne man andere Aspekte behandeln, die "viel interessanter" seien. Dem Leiter der Duden-Redaktion, Matthias Wermke, wollte dieser Verzicht nicht ganz einleuchtend erscheinen, was wohl nicht allein der Perspektive des Lexikographen geschuldet ist, der solchen Varianten naturgemäß viel Aufmerksamkeit zu schenken hat. Wermke gab sich zuversichtlich: Das "sprachliche Ökonomieprinzip" werde dafür sorgen, daß sich auf Dauer die Vielfalt an Schreibweisen auf eine praktikable Menge reduziert.
: Schlechtes Vorbild. Mannheimer Morgen, , Kommentare auf Seite 2
Der Konkurrenzdruck zwischen beiden konservativen überregionalen deutschen Tages­zeitungen wächst. Warum sonst hätte "Die Welt" das Gerücht in ebendiese setzen sollen, die Reform werde überarbeitet, warum sonst will die FAZ Vorreiter bei der Umkehr sein als allein, um sich ins Gespräch zu bringen?
: Warum wir uns "nahe stehen" und nicht mehr "nahestehen". Dr. Klaus Heller und Professor Dieter Herberg beantworteten Fragen unserer Leser zur neuen Orthografie. Mannheimer Morgen, , Kultur
Bei unserer gestrigen Telefonaktion, bei der Leser Fragen stellen konnten, wurde auch grundsätzliche Kritik an den neuen Regeln geübt […]. Die meisten Fragen an Professor Dieter Herberg und Dr. Klaus Heller vom Mannheimer Institut für Deutsche Sprache drehten sich allerdings um die Inhalte der Reform.
: Wer profitiert von der Reform? Rechtschreibung: Die wirtschaftlichen Gewinner und Verlierer bei den Buchverlagen. Mannheimer Morgen, , Kultur
"Die Kosten der Umstellung bestehender Buchsätze auf die neue Schreibung sind nicht besonders hoch. Es gibt dafür ja praktische technische Hilfsmittel […]", bringt es der Sprecher der Weinheimer Verlagsgruppe Beltz, Klaus Peter Craemer, auf den Punkt. Deutet sich da nicht an, wer die Gewinner der Reform sind? Die Hersteller solch "praktischer technischer Hilfsmittel" sind es!
: Auf dem Weg in eine bunte Zukunft. Verlage in der Region: Das Mannheimer Bibliographische Institut setzt auf Vielfalt. Mannheimer Morgen, , Kultur
Das laufende Geschäftsjahr ist bereits das vierte in Folge, dessen Ergebnis von der Auseinandersetzung um die Rechtschreibreform geprägt wird. 1996 war der über die künftige Orthographie informierende neue Duden ein echter Verkaufsrenner, 1997 brach der Absatz ein. […] Derzeit spürt man, nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts für die Reform, allerdings wieder einen Aufwind.

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