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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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Ihl, Wolfgang

: Die Macht der Juristen. Gerichte entscheiden regelmäßig über politische Fragen. Saarbrücker Zeitung, , Themen des Tages
Die Macht der Justiz wächst langsam, aber stetig. Von der Einführung des Euros über die Rechtschreibreform bis zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall landeten 1998 viele politisch wichtige Entscheidungen vor Gericht.
: Keine Chance für "Schiffahrt" mit drei "f". Volksentscheid zur Schreibreform macht Schleswig-Holstein zur Sprachinsel der alten Regeln. Saarbrücker Zeitung, , Themen des Tages
Fazit: Der Bund und Schleswig-Holstein schreiben nach den alten, die übrigen Länder nach den neuen Regeln. Von einer Vereinfachung durch die Rechtschreibreform kann kaum die Rede sein.
neu : Reform: ja – aber nicht überall. Saarbrücker Zeitung, , Themen des Tages (543 wörter)
In solchen Fällen müs­se im "öffentli­chen Interesse" zur Sache ent­schieden werden, weil es um grund­sätzliche verfassungs­recht­liche Fragen gehe und die "erstrebte Entscheidung Klarheit über die Rechtslage schaffen wird". Ein Ziel, daß die Richter erreicht haben. Die rechtlichen Probleme der Reform sind auch mit Blick auf den in Schleswig-Holstein anstehenden Bürger­entscheid gelöst.
neu : Steht die Rechtschreibreform vor ihrem Ende? Heute verhandelt das Bundesverfassungsgericht; es geht dabei um Grundrechte und nicht um die neuen Schreibregeln. Saarbrücker Zeitung, , Themen des Tages (797 wörter)
Über die Grenzen der Demokratie mußte man sich im Jahr 1901 keine Gedanken machen. Allerdings strit­ten schon damals Fachleute über die richtige Rechtschreibung. Ergebnis: Die Staatliche Ortho­gra­phie-Konferenz fällte mehrere Beschlüsse, die für die Schulen per Erlaß verbindlich gemacht wurden. Damals regte sich niemand über diese Vorgehens­weise auf.
neu : Auf dem Prüfstand. Rechtschreibreform und europäische Integration. Saarbrücker Zeitung, (492 wörter)
Die Karlsruher Richter […] können sogar Gesetze außer Kraft setzen. Letztlich werden sie nun wohl über das Schicksal der Rechtschreib­reform und auch die einzelnen Schritte der europäischen Integration entscheiden müssen. Die Gerichte übernehmen so eine Aufgabe, die eigentlich den Volks­vertretern zugestanden hätte. Par­la­men­ta­rier, die ent­sprechende Urteile entweder lauthals begrüßen oder ver­dammen, sollten sich erst einmal an die eigene Nase fassen und sich fragen, ob sie ihre Aufgabe ernst­genommen haben. Wenn Abgeordnete erst dann nach einem Gesetz zur Einführung der Rechtschreib­reform rufen, nachdem ein Gericht sie darauf aufmerksam gemacht hat, haben sie ihre Hausaufgaben nicht richtig gemacht.

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