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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Knobloch, Clemens

: (Buchbesprechung:) Hanno Birken-Bertsch und Reinhard Markner: Rechtschreib­reform und Nationalsozialismus. Der Sprachdienst, , 45. jg., nr. 5, s. 202 bis 204
Die bemerkenswerte Vorgeschichte des hier anzuzeigenden Bändchens begann, als in der völlig enthemmten öffentlichen Debatte über die Recht­schreibreform einer auf eine glänzende Idee kam. Was wäre eigentlich, wenn die Nazis auch eine Rechtschreib­reform unternommen oder wenigstens versucht hätten? Müsste dieser Umstand nicht den gegenwärtigen Reformanlauf hoffnungslos diskreditieren? […] Dass derart schweres Geschütz nun sogar gegen ein demokratisch bestens legitimiertes Reförmchen aufgefahren wird, ist politisch instinktlos, weil es ein für gravierende politische Regel­verstöße benötigtes Argument verschleißt und entwertet. Das sollten Historiker wissen. […] Dass ausgerechnet die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung ihren doch immerhin noch guten Namen für diese Publikation hergibt, darf man wohl bestürzend finden.
: Zu Christoph Jäkels Beitrag über die Rechtschreibreform (Rechtstheorie 27/1996, S. 491—514). tribüne, (), nr. 1998/2, s. 14 bis 16
Daß die Medienschlacht um das Reformwerk mit allen Tricks der massendemokratischen Propaganda, mit harten Bandagen und durchwegs ohne Sachkenntnis geschlagen wird, war mir bewußt. Bestürzend und neu ist es dagegen, den Formeln und Motiven dieser unsachlichen Debatte im Gewande juristischer Expertise zu begegnen. […] Die Kernthese der Autors, es handele sich um eine »Sprachreform«, nicht um eine »Rechtschreib­reform«, ist völlig unhaltbar.

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