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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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Kraus, Josef

neu : Rat für deutsche Rechtschreibung: Genderstern wird nicht ins amtliche Regelwerk übernommen. (Tichys Einblick), , Kolumnen
Aus einer empirischen Erhebung des „Rates“ geht hervor, dass die „Gender“-Schreib­varianten weniger als 0,01 Prozent (ent­sprechend 15.000 Treffern) aus­machen und nach wie vor das „generische Maskulinum“ mit mehr als 2 Mio. Treffern dominiert.
: Einmal mehr wurden Schüler als Versuchskaninchen missbraucht. , , Kolumnen
Steinig et al. schreiben dazu wörtlich: „Als wesentlichen Grund für diesen außergewöhnlichen hohen Anstieg sehen wir den Rückgang von Instruktions-, Lern- und Übungszeit, die im Deutsch­unterricht auf die Recht­schreibung verwandt wird.“ Und: „Wir vermuten, dass dieser außer­gewöhnlich hohe Anstieg zumindest teil­weise mit der Ver­unsicherung durch die Rechtschreib­reform aus dem Jahre 1998 zu erklären ist.“ Stimmt auch, denn die sogenannte Rechtschreib­reform war in weiten Teilen eine Schlechtschreib­reform.
: Wenn Schlechtschreibung – pädagogisch verbrämt – zur Reform geadelt wird. , , Kolumnen
Eine der er­schreckendsten Er­kenntnisse: Nur ein knappes Drittel (31 Prozent) der Grund­schulen gibt an, dass man dort relativ viel Wert auf Recht­schreibung lege. […] Das habt Ihr nun davon, liebe Reformer. Ge­nerationen von Schülern habt Ihr als Versuchs­kaninchen miss­braucht und ins Schlecht­schreib-Nirwana geführt. Vor allem aber habt Ihr als wahrhaft große Klassen­kämpfer damit gerade die Kinder aus sozial schwächeren Schichten in deren Herkunfts­milieus ein­gesperrt. Tolle Reform.

Aha, die schüler werden als versuchs­kaninchen miss­braucht, indem sie in der schule die schul­ortografie anwenden müssen. Aber warum ist die internet­kolumne von pensionär Kraus in «schlecht­schreibung» abgefasst? Ist Kraus vielleicht ein versuchs­kaninchen in sachen obrigkeitshörigkeit?

: Verlierer in Schulbänken. Die schulischen Argumente der Schreibreformer tragen nicht. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , s. 51, Feuilleton
Dabei hätte es eine andere Möglichkeit gegeben: die Rechtschreibung in den Schulen konsequent zu üben […]. Jedenfalls sei die These gewagt, daß mit einem ernsteren Orthographie­unterricht bessere Rechtschreib­ergebnisse erzielt worden wären als mit der "Reform". Wundersam sind deshalb die "pädagogischen" Argumente, mit denen sie verteidigt wird. […] Die Reformer haben haupt­sächlich an den schreibenden Schüler gedacht […]. Aber das Schreiben bleibt […] kein Selbstzweck, sondern ist auf einen Leser angelegt.

Wundersam sind spekulationen, an wen die reformer hauptsächlich gedacht haben. — Nachdem es der ortografieunterricht in 100 jahren nicht geschafft hat, ernster zu werden, könnte man sich immerhin fragen, ob es nicht doch am unterrichtsgegenstand liegt.

: Unentschieden. Die Woche,
Bislang galt: Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen! Tatsache aber ist, dass Schüler jetzt etwas lernen sollen, was außerhalb der Schule nicht oder anders praktiziert wird.

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