willkommen
kontakt
impressum
suchen

Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

presseartikel → autoren
ortografie.ch ersetzt sprache.org ortografie.ch ersetzt in zukunft sprache.org

neue personensuche

Lachenmann, Walter

: Kapitulation vor den Machthabern. Süddeutsche Zeitung, , s. 32, Leserbriefe (665 wörter)
In der Überschrift zum Beitrag Christian Meiers spiegelt sich das ganze Elend, das unsere Sprache in Gestalt der Rechtschreibreform heimgesucht hat, eindringlich wider: Die „zweitbeste Lösung“ muss nach Gutdünken immerhin des ehemaligen Präsidenten der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung für das „hohe Kulturgut“ der einheitlichen Rechtschreibung gut genug sein!
neu : Reiner Kunze in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. , (832 wörter)
Die Veranstaltung der Bayeri­schen Akademie der Schönen Künste mit Reiner Kunze, Hans Krieger, Wolfgang Illau­er, Peter Horst Neumann, Herbert Rosen­dorfer und, als Moderator, Albert von Schirnding ist vor wenigen Stunden zu Ende gegangen. Was dort statt­gefunden hat, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vor­zustellen getraut. […] Wir dürfen uns niemals mit dieser demokratischen und intellektuel­len Bevormundung und Demütigung abfinden! Und: Es werden weitere Ver­anstaltungen dieser Art und öffentliche Ver­lautbarungen unter­schiedlichster Art folgen, die Talibane in Mannheim, Berlin und in den Kultus­behörden werden keine Ruhe finden!
: Vorwärts Kameraden! Wir müssen zurück! , , Forum, Telepolis
Seit Jahrzehnten haben sich »Experten« damit befaßt, wie man im Deutschen recht schreiben soll. Mit dem »Duden« um die Jahrhundert­wende schien eine Praxis gefunden worden zu sein, bei der zwar auch einige schöne Eigenthümlich­keiten verloren gegangen sind, die aber ansonsten sich bewährt hat. Dennoch gab es immer Leute, die meinten, das sei nichts Rechtes mit unserer Ortho­graphie, von den extremen »der keiser im bot...« bis zu Gefummel harmloserer Art. Diese Leute haben das nicht umsonst gemacht und nicht aus Idealismus oder aus Liebe zur deutschen Sprache oder um es Schul­anfängern und Ausländern leichter zu machen. Sondern weil ihnen das ein Amt, eine bezahlte Aufgabe war, und weil sie sich damit glaubten als »Wissen­schaftler« einen »Namen« machen zu können.

neue personensuche