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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Landolt, Rolf

neu : Rechtschreibfrieden? Nein, bewegung! Schweizer Monat, , 100. jg., nr. 1079, s. 27, Politik & Wirtschaft (646 wörter)
Im «Schweizer Monat» vom mai beklagt Rudolf Wachter den aus­bleibenden rechtschreib­frieden, und Theodor Ickler entlarvt die finsteren mächte hinter der «handstreich­artigen Ein­führung der Reform». Letzteres kann man als deutsches innen­politik­gezänk ad acta legen; es beschreibt immerhin schön die «deutsche Erregungs­gesellschaft», wie die NZZ schreibt, und die unheil­volle rolle der deutschen obrigkeits­hörigkeit.

Ausführlichere fassung.

: Früher war alles besser … (Frankfurter Neue Presse), , leserkommentar
Aber nicht die rechtschreibung, wie wir seit Kosogs berühmtem diktat von 1912 wissen […].
: Zu Schlaglicht - Manbrif in Sachen Murks - NZZ-Folio Velo (07/11) XI. , , Leserbriefe (549 wörter)
Dass sich «das Haus NZZ weigert, den Unsinn der Rechtschreibreform mitzumachen», wie sich korrektor Remund plakativ ausdrückt, ist etwas übertrieben.

Vollständiger text: stellungnahme.

: Hinter schloss und riegel. [Zu: frankenpost.de, 31. 12. 2010.] , , Länderspiegel
Ich kann Ihnen sagen, warum man den rechtschreibrat nicht hinter schloss und riegel setzte, als er «restorant» und «butike» einführte: weil er beides nicht eingeführt hat. «Restorant» wurde (leider) nie eingeführt, wogegen «butike» seit mindestens hundert jahren im duden steht. Fragen zu stellen ist gut, aber wer zu faul ist, die antwort selbst nachzugucken, sollte an ort und stelle hinter schloss und riegel gesetzt werden.
: Rechtschreibreform hat am Wort Stopp nichts geändert. Tages-Anzeiger, ausgabe Linkes Seeufer, , s. 20, Leserbriefe (126 wörter)
«Zu Zeiten vor der Rechtschreibreform, als Stopp noch mit einem «p» geschrieben wurde, eröffneten Knüsel und Hitz vor neun Jahren ihren Laden», heisst es im TA-Artikel. […] Die Rechtschreibreform ist 14 Jahre alt, und sie hat an der Schreibweise des uralten deutschen Worts «Stopp» nichts geändert.
: NZZ. NZZ Online, , Leser-Kommentar (39 wörter)
Zur NZZ wäre noch anzumerken: Es ist irgendwie tragisch, dass sie die reformer mit ihrer langjährigen schreibung «überschwänglich» zu «behände» usw. «verleitet» und dann die neuerungen nicht übernimmt.
: Anglizismen und die deutsche Sprache III. Neue Zürcher Zeitung, , 224. jg., nr. 301, s. 22, Briefe an die NZZ (73 wörter)
1892 haben die kantonalen Erziehungsdirektoren zusammen mit Bundesbehörden entschieden, dass in den Volksschulen eine bestimmte (die Duden'sche) Rechtschreibung gelehrt wird. 1996 ist dasselbe passiert. Die Rechtschreibung von 1892 war nicht vollkommen, und die von 1996 ist es auch nicht (der 1924 gegründete Bund für vereinfachte Rechtschreibung wüsste eine bessere); aber weder 1892 noch 1996 gab es eine grosse Aufregung, und das nächste Mal wird es bestimmt auch keine geben.

originalfassung.

: „Was soll rechtschreibung den schriftsteller angehn?“ Süddeutsche Zeitung, , s. 19, Leserbriefe (357 wörter)
Denks argumentation mit dem urheber­recht einer­seits und der un­möglichkeit eines neben­einanders in der schule anderer­seits läuft darauf hinaus, der recht­schreibung jede änderbarkeit abzusprechen. Denn auch wenn die neuregelung inhaltlich anders aussähe, wäre mit dem wider­stand lebender oder toter dichter zu rechnen. Wenn ich mir die historischen dimensionen vor augen halte, will es mir allerdings nicht so recht in den kopf, daß der entwicklungs­stopp genau nach Lenz und Walser wirksam wird und nicht etwa nach Goethe, der bekanntlich Rath und Meubel schrieb. (Stellungnahme).

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