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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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Mrusek, Konrad

: Ökonomischer Blick auf die Fremden. Die Debatte über Leitkulturen (5); die Schweizer haben keine Leitkultur, aber einen Kanon ihrer Lebensart. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , s. 16, Politik
Ein anderes Thema, das des Rechtsradikalismus, ist ebenfalls schnell hinübergeschwappt in die Schweiz, wie es bei vielen deutschen Debatten geschieht. Der Streit um die "deutsche Leitkultur" weckte bisher dagegen kaum Neugier […]. Die Situation ähnelt insofern einem anderen deutschen Kulturdisput: dem Streit über die Rechtschreibreform. In Deutschland gab und gibt es dazu eine leidenschaftliche Debatte, in der mehrsprachigen Schweiz jedoch nicht.
neu : Die Schweizer wollen neu schreiben. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 178, 3 (613 wörter)
Die neue deutsche Debatte über die Rechtschreibung wird in der Schweiz aufmerksam verfolgt, weil ein kleines Land einen großen Nachbarn stets neugierig be­obachten muß. Doch man spürt ein Schmunzeln, wenn man sich mit Eidgenossen darüber unter­hält, und in manchen Artikeln Schweizer Zeitungen macht man sich etwas lustig über die Deutschen und ihren tief­ernsten Disput darüber, ob es „wohldurch­dacht“ oder „wohl durch­dacht“ heißen sollte. Manche vermuten dahinter gar ein Sommer­theater […].
: Verwunderung über Sprachenstreit. Schweizer begegnen Schreibreform gelassen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , s. 4, Politik (519 wörter)
Die Schweizer verfolgen etwas irritiert das Hin und Her um die Rechtschreib­reform in Deutschland. Man zählt die Richter­sprüche in den Bundes­ländern wie Fußball­tore und wundert sich vor allem über die Emotionen, die solch be­scheidene Änderungen hervorrufen.
: Auch mit der Gämse zufrieden. In der mehrsprachigen Schweiz ist eine Änderung der Schreibweise kein Sakrileg. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , S. 10, Politik/Zeitgeschehen
Für die meisten Eidgenossen ist das keine Sünde wider die Sprache, sondern eine Reform, die manche Spitzfindigkeit beseitigt und das Schreiben einfacher macht, etwa bei den Komma- und Trennungs­regeln. Diese Unauf­geregtheit ist nicht allein Schweizer Pragmatismus zuzuschreiben. Ein mehr­sprachiges Land muß beim Reden und Schreiben gelassener, wenn nicht gar toleranter sein. […] Nicht einmal die Kosten der Reform irritieren die Schweizer, die doch sonst als Rappenspalter bekannt sind.

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