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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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Neubauer, Hans-Joachim

: Erste unter Gleichen. Kein Recht auf Fehler: Wen 1300 Forscher beraten, der darf nicht mehr irren. Rheinischer Merkur, , nr. 29
Die Debatte um die Rechtschreibreform und, erst kürzlich, die Diskussion um die achtjährige Gymnasialzeit haben gezeigt, wie anfällig der kulturelle Föderalismus dafür ist, Entscheidungen von nationaler Tragweite im Zwielicht der Hintergrundgremien nach Maßgabe des Mittelmaßes zu treffen.
neu : Das Ende der Debatte. Praxis und Tradition sollen über richtig und falsch entscheiden. Rheinischer Merkur, , 61. jg., nr. 9 (1126 wörter)
Kommt die Reform der Reform also an ihr Ziel? Vieles hängt ab von der Reaktion der Medien.
neu : Die Macht der Ohnmacht. Was wir von der Großen Koalition erwarten dürfen. Rheinischer Merkur, , 60. jg., nr. 46 (1346 wörter)
Für Deutschland ist es noch immer unmöglich, im europäischen Rahmen ein deutliches kultur­politisches Profil zu zeigen. […] Zum Schaden des Ganzen werden aus­gerechnet die föderalen und partikularen Instanzen, die sich schon bei der Reform der deutschen Recht­schreibung lächerlich gemacht haben, nun noch mehr inter­nationales Gewicht erhalten.
neu : Ende der Einheit. Rheinischer Merkur, , 60. jg., nr. 31 (258 wörter)
Bayern und Nordrhein-West­falen leisten Wider­stand. […] Zum anderen stellen die ab­weichenden Bundes­länder die Frage nach dem Sinn der Kultus­minister­konferenz. […] Vielleicht beschert uns ja der September ein wirkliches Bundes­kultur­ministerium. Dessen erste Handlung sollte es sein, in der Frage der Recht­schreibung das Ver­nünftige zur Norm zu machen
neu : Lachende Enkel. Rheinischer Merkur, , 60. jg., nr. 15, Politik, Kommentar (279 wörter)
Die Reformer argumentier­ten zuletzt, nach der Erprobungs­phase des Regel­werks stehe nun die Einheit der Recht­schreibung auf dem Spiel; eine Rücknahme verursache nur Chaos und Kosten. Die Opfer ihrer schlampig ent­worfenen und arrogant durch­gesetzten Neu­regeln aber sind die Kinder: Sie stehen vor einem Chaos aus Varianten und Versionen; von Einheit ist keine Spur, Geld hat das Ganze sowieso ver­schlungen, und nur noch Spezialisten wissen, welcher Duden gerade noch oder schon wieder gilt.
neu : Absolutes Chaos jenseits der Grenzen. Das Ausland reagiert distanziert auf den Boykott der Verlage. Rheinischer Merkur, , 59. jg., nr. 33, Politik (537 wörter)
Auch in Österreich und der Schweiz existieren geteilte Lager, hier wie dort gibt es Anhänger und Gegner der neuen Regeln. Entsprechend fallen die Reaktionen auf die deutsche Debatte aus. Allen, die sich an diesem Streit be­teiligen, ist klar, wie wichtig die Diskussion beim deutschen Nachbarn ist. […] Aus Schweizer Sicht erscheinen die deutschen Querelen nicht immer ver­ständlich. Schließlich haben eid­genössische Tastaturen kein ß. Damit fällt das augen­fälligste Signal der neuen Schreibung weg.
: Acht Präsidenten und die Orthografie. Rheinischer Merkur,
Der Brief der Präsidenten ist mehr als ein Zeitdokument, er ist ein Warnruf. Er spricht aus, was schon jetzt in Gefahr ist und was unwiederbringlich verloren sein wird: die kulturstiftende und einigende Macht der Norm.
: Die Normoklasten kommen. Redesigndeutschland will uns das allgemeine Dezimalsystem aufzwingen — ein Gespräch über das wahre Maß der Dinge. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 237, s. BS3, Berliner Seiten
Normung ist Kultur; wie zuletzt der Orthographie-Streit zeigte, empfinden erfolgreich Normierte Normenreformen als Barbarei. In Berlin macht nun unter dem Namen "Redesigndeutschland" eine offene Gruppe von Designern, Technikern, Juristen, Architekten und Wissenschaftlern mobil gegen das gesellschaftliche Normensystem. Doch anders als vergangene politische Avantgarden zielen diese Normoklasten als wirkliche Barbaren aufs große Ganze, auf Zeit, Raum und Sprache.

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