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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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Olt, Reinhard

: "Schluss mit lustig." In Österreich ist die neue Rechtschreibung kaum umstritten. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 177, s. 5, Politik (539 wörter)
Die Reform fällt daher allein in die Zuständigkeit des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst. An dessen Spitze steht Liesel Gehrer von der ÖVP. Sie kann auf eine Umfrage des Fessel-Instituts verweisen, wonach 78 Prozent der Lehrer der Ansicht sind, daß "die neue Rechtschreibung den Unterricht einfacher gemacht" habe. […] Gleichermaßen sieht sich die Ministerin von Ergebnissen aus der Bevölkerung bestätigt. Demnach gaben 64 Prozent der Befragten an, sie wendeten die neue Rechtschreibung schon an; in der Altersgruppe bis 29 Jahre sagten dies sogar 73 und von den Sechzigjährigen und Älteren immerhin 43 Prozent. […] Wie in Deutsch­land sind Schriftsteller und Publizisten die vehementesten Wider­sacher der Reform.
: Zwei Nationen, eine Sprache. Die Rechtschreib-"Reform" hat die österreichisch-deutsche Einheit gefestigt. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 181, s. 5, Politik (889 wörter)
Zwar hält jeder zweite Österreicher dem "ß" — als dem markantesten Beispiel des an die herkömmliche Orthographie gebundenen Zeichenbestands — die Treue. Das heißt aber auch, daß die andere Hälfte "ss" schreibt. Zudem geht aus den Zahlen, die das Linzer Meinungsforschungsinstitut Spectra […] ermittelte, im Vergleich mit den Ergebnissen der Institute Imas und OGM von vor zwei Jahren hervor, daß immer mehr Österreicher den neuen Regeln folgten. […] Neben dem in Österreich ohnehin weitverbreiteten obrigkeitsstaatlichen Verhalten dürfte die Gewißheit eines "Reform"-Befürworters wie des Salzburger Germanisten Franz Viktor Spechtler, wonach "die Sache im wesentlichen erledigt ist", weitgehend auch auf das Verhalten der Publizistik zurückzuführen sein.
: Das Bewußtsein schärfen, den Stil verfeinern. Ein Sprachpfleger legt Rechenschaft über sein Wirken ab. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 295, s. 16, Zeitgeschehen
Wenn sie schon nicht auf Einwände vieler Schriftsteller, Lehrer und Journalisten hörten, so hätten sich die "Reformer" des Rates derer versichern sollen, die mit der Sensibilität der Bevölkerung in Sprachfragen vertraut sind. Einer davon ist Uwe Förster, der 34 Jahre den Sprachberatungsdienst der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden leitete […]

Tragik der geschichte: Man hätte die fragen sollen, die sich für die angelegenheit «nur wenig interessieren» (General Anzeiger, 20. 9. 2000, Wiesbadener Tagblatt 20. 9. 2000). Damit ist nichts gegen Uwe Förster gesagt, im gegenteil.

: Die „Frankfurter Konterrevolution“ bringt auch in Österreich manches in Bewegung. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 177, Politik (996 wörter)
Das „Reförmchen“ reiche zu wenig weit: „Wenn schon die Rechtschreib­reform­debatte noch einmal geführt werden soll, dann sollte die einführung der klein­schreibung auf der tages­ordnung stehen und nicht bloß ein klein­geistiges herum­mäkeln an der schwach­brüstigen neuen rechtschreibung“, hieß es in der gedruckten Stellung­nahme der Grünen.
neu : Eine neue Rechtschreibung für die deutsche Sprachgemeinschaft. Nach langer Debatte bringt eine Konferenz in Wien ein reformiertes Regelwerk. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 274, s. 3, Politik (1271 wörter)
In der öster­reichischen Hauptstadt ist das Regel­werk aus Anlaß der „Dritten Gespräche zur Neu­regelung der deutschen Recht­schreibung“ so weit auf den Weg gebracht worden, daß es Ende nächsten Jahres oder Anfang 1996 in Kraft gesetzt werden kann.
neu : Überflüssig wie ein Kropf. In Bonn soll die Vorentscheidung über eine Reform der deutschen Rechtschreibung fallen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 102, s. 14, Zeitgeschehen (894 wörter)
Die Umstellung würde auch viel kosten. Unter diesem Gesichts­punkt und auch weil es derzeit wichtigere ökonomische und gesellschafts­politische Aufgaben gibt, ist eine Rechtschreib­reform im ge­wünschten Sinne über­flüssig wie ein Kropf.

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