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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Rolland, Maria Theresia

: Endlich wieder Eindeutigkeit und Einheitlichkeit. , , Forum
Die verschiedenen Hausorthographien der Zeitungs- und Buchverlage, die nur eine Auswahl der Neuschreibungen verwenden, zeigen deutlich, daß die Allgemeinheit keineswegs mit den für die Schulen verordneten Neuschreibungen einverstanden ist.
: Für die praktische Arbeit untauglich. Münchner Merkur (merkur-online.de), 2. 8. 2009, Leserbriefe
Auch wenn der Duden-Verlag bisher mit jeder Neuauflage des einstigen Klassikers den Eindruck zu erwecken suchte, das Thema „Rechtschreibreform“ sei damit endgültig durchgesetzt und erledigt, ist die Kritik an den von ihm vorgeschlagenen Reformschreibungen niemals verstummt und erweist sich jedesmal erneut als nur zu berechtigt. Die aktuelle Neuauflage fordert diese Kritik sogar noch mehr heraus als ihre Vorgänger.
: Die Recht­schreibung ist nicht irgendeine „Übereinkunft“! www.rechtschreibreform.com,
Die Auseinandersetzung um die Recht­schreibung dürfte keineswegs deshalb so hart sein, weil die Neuregelung gegen das Prinzip der Erwartungshaltung einer „lang anhaltenden Geltung der Konvention“ verstößt, sondern aus einem viel tieferen Grund: Der Mensch denkt, spricht, schreibt und handelt in Sprache, die Sprache ist seine geistige Lebenswelt, sie ist Träger von Kultur und Geschichtlichkeit — und die Schreibung ist ja nur eine andere Ausprägung als die gesprochene Sprache, nämlich die schriftliche. Darum wird die Reform abgelehnt!

Darum wehren wir uns immer noch gegen die definitive einführung der substantivgrossschreibung! Nein, im ernst: Wenn die menschen einen solchen tieferen grund gegen änderungen verspüren würden, dann würde sich ja wohl erst recht die gesprochene sprache nicht ändern. Das tut sie aber, und wie! Das ist geschichtlichkeit! Warum soll das für die schreibung nicht gelten, wo sie doch «nur eine andere Ausprägung als die gesprochene Sprache» ist? Eine rein rückwärts gewandte, also aufgehobene, geschichtlichkeit kann man bei der englischen schreibung beobachten. Und wer hat etwas davon? Niemand (Rudolf Walter Leonhardt)!

: „Albtraum und Gräuel.“ Rezension: Duden, die deutsche Rechtschreibung, Band 1, 22. Aufl. Wirkendes Wort, , nr. 1
Ein schwarzes Brett ist eben nur ein Brett mit der Farbe schwarz, aber keine Anschlagtafel wie das Schwarze Brett. […] Da Schrift und Sprache aufs engste miteinander verknüpft sind, wird durch die Neuschreibungen die Sprache selbst geschädigt. Die in der gesprochenen Sprache enthaltenen Bedeutungen müssen in den Schreibungen so wiedergegeben sein, daß sie nicht, wie durch die Reform geschehen, zerstört werden, sondern daß sie erhalten bleiben, wie es in der bewährten Schreibung der Fall ist.

Es ist eben! Auch in der gesprochenen sprache, in stenografie, blindenschrift usw.? Schrift und sprache scheinen doch nicht so eng miteinander verknüpft zu sein.

: [Leserbrief zu:] Rechtschreibung: Reform der Reform 2003? (30.05.00). Die Presse, Online-Leserforum,
Es wird im Hinblick auf die Übergangszeit, nämlich 2005, behauptet: „dann gelten nur noch die neuen Regeln". Diese generelle Aussage ist falsch, und es ist notwendig, die Bevölkerung in aller Deutlichkeit darüber aufzuklären. Es handelt sich lediglich um eine Maßgabe für die Schulen.
: Hausorthographien der Zeitungen. , , Wissenschaft
Jedes Wort, das aufgrund der Neuregelung schwer lesbar bzw. von der Bedeutung her falsch geschrieben ist und daher auch falsch ver­standen wird, schafft Verwirrung und stört die Zu­friedenheit des Lesers mit seiner ihm ansonsten lieb­gewordenen Zeitung. Der Beschluß der Nachrichten­agenturen ist von vorn­herein nicht auf End­gültigkeit an­gelegt, sondern auf Änderung. Heißt es doch, daß man die Entwicklung „beobachten“ und ggf. „re­agieren“ wolle. Da die meisten Neu­schreibungen schlicht­weg falsch sind, weil sie gegen Semantik und Grammatik der Sprache verstoßen, ist eine Beobachtungs­phase nicht vonnöten, man kann gleich „reagieren“. Die Nachrichten­agenturen und die Zeitungen könnten also sehr schnell den Beschluß fassen, den Zeitungs­lesern ihr Ver­gnügen am Zeitungs­lesen durch Rück­kehr zur bis­herigen Schreib­weise zurück­zugeben.

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