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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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Rubner, Jeanne

: Reform der Reform. Der Rat für Rechtschreibung tagt zum ersten Mal. Süddeutsche Zeitung, , s. 14, Feuilleton (341 wörter)
Der Rat ersetzt die zwischenstaatliche Kommission, welche im Auftrag der KMK die Reform vorangetrieben hatte. Während in der Kommission allerdings vor allem Sprachwissenschaftler saßen, sind im Rat auch Praktiker vertreten, etwa Zeitungsverleger, Lehrergewerkschaften, Elternvertreter und Buchverlage.
neu : Übergeordnetes Heulen. Die Rechtschreibreform und der Dissens der Kultusminister. Süddeutsche Zeitung, , 175, s. 13 (733 wörter)
Wie es weiter geht? Zunächst einmal hat KMK-Präsidentin Ahnen, leicht genervt von dem Durcheinander, gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärt, sie werde den Rat für Rechtschreibung schon im September berufen, also noch vor der nächsten KMK-Sitzung Anfang Oktober. Der Rat ist inzwischen die letzte Hoffnung, die Sache wieder ins Lot zu bringen, eine Geheimwaffe, die den Gegnern den Wind aus den Segeln nehmen soll. Ob der noch schwache Wind um die Rechtschreibreform durch das Sommerloch an Stärke gewinnt oder abflaut, lässt sich nicht sagen - dafür ist die Großwetterlage zu unsicher. Der Leitwolf allerdings, der mit seinem Heulen das Rudel verunsichert hat, befindet sich derzeit für ein paar Wochen im Urlaub.
neu : „Vieles ist freier geworden.“ Warum die Reform sinnvoll ist. Süddeutsche Zeitung, , s. 2, Themen des Tages (279 wörter)
Elisabeth Klar ist Rektorin der Münchener Grund­schule an der Rotbuchen­straße. […] Sind die neuen Regeln nicht sehr kompli­ziert für die Kinder? Klar: Ganz im Gegen­teil. Lehrer, Eltern und Kinder hatten doch lange Zeit, sich darauf ein­zustellen.

Lustige frage. Wenn die antwort ja wäre, gäbe es wohl gar keine regeln.

: Die müden Reformer. Einst war Hessen die blühende Spielwiese sozialdemokratischer Bildungsreformer, aber seit vier Jahren weht durch die Schulen ein anderer Wind. Süddeutsche Zeitung, , Feuilleton
Vor allem die „Rahmenrichtlinien“ von 1972, mit denen die Regierung Lernziele statt Lehrpläne festschreiben wollte, riefen erbitterte Diskussionen hervor. Literatur würde damit in den Mülleimer geworfen, befürchtete der Historiker Golo Mann […]. Andere frohlockten, dass endlich die Rechtschreibung als Repressionsinstrument verschwinden würde.
: Minister stützen Schreibreform. Experten-Kommission soll aber Bericht früher vorlegen. Süddeutsche Zeitung, , s. 8, Nachrichten
Die Kritik an den neuen Regeln bewerten die Minister als eine „von einzelnen Medien während der Sommermonate hervor­gebrachte“. Es gebe wichtigere Bildungs­fragen als die Rechtschreib­reform, sagte KMK-Präsident Lemke.

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