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2020-4-13
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Rumjanzewa, Marina

: Die Verschriftlichung der Mundart. Wie der spontane Umgang mit den neuen elektronischen Medien alte linguistische Theorien ins Wanken bringt. Neue Zürcher Zeitung, , 234. jg., nr. 26, s. 46, Feuilleton
«Das, was wir in der Mündlichkeit haben, wird in der jüngsten Zeit bei Kindern und Jugendlichen gespiegelt auch in der Schriftlichkeit», stellt Helen Christen, Professorin für germanis­tische Linguistik an der Universität Freiburg i. Ü., fest. «Das Private schreiben sie auf Mundart, das Öffentliche auf Hochdeutsch. Jüngere wachsen bereits in einer Art Zwei­schriftigkeit auf.» Das gab es bisher noch nie. […] Dabei scheinen die Vielfalt verschiedener Ausdrücke und das Fehlen von Schreib­regeln keine Mühe zu machen. Und die ersten Zeichen der Vereinheitlichungs­tendenzen in der Schreibweise sind schon da: «Innerhalb von Gruppen beginnen sich Konventionen oder Moden herauszubilden.» Einige von ihnen, so wie «sh» anstatt «sch» und «x» anstatt «gs», sind sogar gruppen­übergreifend sehr verbreitet (wie etwa: «Hesh xeh?»).

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