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2020-4-13
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Spreckelsen, Tilman

: Mit Hellsicht geschlagen. Verdient: Reinhard Jirgl erhält den Büchner-Preis. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 157, s. 31, Feuilleton
Es gibt gute Gründe, von Reinhard Jirgls Büchern befremdet zu sein: "In 1 1zigen Augen-Blick war alles=anders ..... geworden : kleines, ungesehenes, ohne Müh bis=lang mit dem Gewicht von Staubkörnchen Ertragenes - sonst 1 Lichtflackern 1 vorüberhuschender Schatten, 1 Flüstern einst : SCHREIEN jetzt". […] Muss dieser Avantgardegestus denn sein? […] Denn selbstverständlich zwingt diese spezielle Orthographie, die sich mal an gesprochener Sprache, mal am Gleichklang unterschiedlicher Worte orientiert, zu einer langsamen, fortwährend aufgehaltenen, genauen Lektüre […]. Wer sich aber darauf einlässt, unter den Büchern des 1953 in Ost-Berlin geborenen, zu DDR-Zeiten unpublizierten Reinhard Jirgl etwa die meisterlichen Romane "Die Unvollendeten" (2003) oder "Die Stille" (2009) wählt, der wird zuverlässig belohnt.
: Privatwahnsinn sucht Publikum. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, , nr. 22, s. 58 bis 61, Wissenschaft
Arbeit am Mythos: Vierzig Jahre lang galt Arno Schmidts Hauptwerk "Zettel's Traum" als schwer zugänglich. Jetzt erscheint es in völlig neuer Gestalt - eine echte editorische Herausforderung und ein Glücksfall für uns Leser. […] "Zettel's Traum", keine Frage, war ein Mythos vor Erscheinen und ist ein Mythos geblieben. In ihm kulminierte alles, was Schmidts Person und Werk den hartnäckigen Ruf des Sonderbaren eingetragen hat, von der speziellen Orthographie angefangen bis hin zu den gern kolportierten Lebensumständen eines in der Heide lebenden Menschenfeindes, belesen, arbeitsam und arm.

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