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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Stephan, Rainer

: Werthebachs Wurzelbürste. Der Berliner Innensenator denkt laut über ein Gesetz zur Pflege der deutschen Sprache nach. Süddeutsche Zeitung, , s. 4, Meinungsseite
Nicht nur die eher verworrenen Bemühungen um die jüngste Rechtschreib­reform sollten doch hinlänglich klar gemacht haben, dass Sprache sich nicht von oben pflegen lässt, und schon gar nicht mit den Methoden der Verwaltungsbürokratie.
: Wird's die Reform richten? Kommentar: Jeder dritte Schüler kann nicht richtig schreiben. Lübecker Nachrichten,
Selten hat ein behördlich verordnetes Änderungs­ansinnen solchen Wirbel verursacht wie der Eingriff ins Schrifttum. Kaum ein anderes Thema hat so sehr für gefüllte Leserbrief­seiten in den Zeitungen gesorgt wie dieses. […] Unter Schülern hat die Stiftung Lesen allerdings gravierende Mängel in der Beherrschung der Schriftsprache ausgemacht: Jeder dritte Schüler hat nach der 8. Klasse Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben. […] Dagegen hilft auch keine Rechtschreib­reform mit ihrer ver­meintlichen Vereinfachung: Wer "Flußschiffahrt" nicht dudengerecht zu Papier zu bringen vermochte, der kriegt "Flussschifffahrt" auch nicht hin.
: Der Prellbock heißt Karlsruhe. Lübecker Nachrichten,
Verwirrung total in Sachen Rechtschreib­reform: Da wird eine Verfassungsbeschwerde zurückgezogen, das Gericht urteilt aber trotzdem, der Kieler Landtag spricht sich für einen Volksentscheid im September aus, will aber das Urteil abwarten. […] Gesetzt den Fall, die Nordlichter entscheiden im September, daß auch künftig in den Schulen nach der bisherigen Recht­schreibung unterrichtet wird, dann bliebe der "Delfin" im Norden ein "Delphin" und hätte tatsächlich plötzlich ein letztes Reservat zum Überleben. Einen orthographischen Nationalpark sozusagen.
: Dreizehn Jahre Stress. Süddeutsche Zeitung, , s. 4
Das Getöse um die unselige Rechtschreib­reform – der Teufel soll sie holen! – hat die jüngste Sitzung der Kultus­minister-Konferenz derart dominiert, dass deren wichtigere Entscheidung darin beinahe unterging: Beim Abitur bleibt alles, wie es war […].

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