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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Steppuhn, Diether

: "Gschmäckle" ehrenhalber. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 93, s. 8, Politik
Frau Schavan hat erhebliche Verdienste beim Durchpeitschen der katastrophalen Rechtschreib­reform und ist mit ihrer Dissertation gescheitert. Als "Wiedergut­machung" für diesen Verlust hat der Dr. h. c. ein arges "Gschmäckle" […].
: Unbelehrbare Kulturautoritäten. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 182, s. 6, Briefe an die Herausgeber (238 wörter)
In den sechziger Jahren wurden meine Kinder in der Grundschule gequält mit Mengenlehre, Ganzheitsmethode und anderen Neuerungen, ausgedacht von einer geltungs­süchtigen Bürokratie, damit es "die Kinder in der Schule und im Leben leichter haben"! […] Dann kam nach manchen anderen "kinderfreundlichen" Schulexperimenten die "Rechtschreibreform", die den Kindern das Schreiben bis heute nicht erleichtert hat und aller Vernunft zuwider von einer Buch-Lobby gegen den massiv geäußerten Widerspruch und gegen die überzeugenden Gegenargumente der allermeisten Sprachkenner, -nutzer und -liebhaber politisch durchgedrückt wurde und bestimmten Verlagen den erwarteten Geldsegen bescherte.
: Zivilaufstand gegen Bologna an den Hochschulen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 2, s. 6, Briefe an die Herausgeber
Schon lange wartete ich darauf, dass jemand auf die Parallelen zwischen dem Bologna-Prozess (BP) und der Rechtschreibreform (RSR) hinweist […]. Offenbar braucht es Gewaltakte wie Straßen­demonstrationen und Hörsaalbesetzungen, damit Politiker Fehler einsehen und Abhilfe versprechen. Für die RSR gab es leider keinen solchen Zivil­aufstand; also wird uns allen "rau" und "Potenzial" und "aufwändig" und anderes nachweislich Unsinniges als verordnetes "Richtiges" zugemutet.

Leider gab es schon bei der einführung von substantiv­grossschreibung und anderem nachweislich unsinnigem keinen aufstand. Oder wenigstens keine gewaltakte; ein kleines bisschen aufstand machen wir ja.

: Zum Schaden unserer Sprache. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 149, s. 8, Briefe an die Herausgeber (181 wörter)
Die neue Rechtschreibung ist das getreue Spiegelbild einer Politik, die sich in Aktionismus ergeht und schlampig vorbereitet oft gegen besseres Wissen und vor allem gegen alle Vernunft durchsetzt, was sie als selbsternannte erzieherische Heilsbringerin dem ach so belehrungsresistenten Volk anzupreisen nicht müde wird.

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