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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Unterberger, Andreas

: Widersetzt sich das Normungsinstitut dem linken Terror? , , Tagebuch
Im Gegensatz zur Rechtschreib­reform hat sich die Genderei außerhalb des Staats-Bereichs aber nirgendwo durchgesetzt. Gewiss war auch bei der Rechtschreib­reform der staatliche Zwang, dass statt „daß“ halt nun „dass“ geschrieben wird – und ein paar Dutzend Dinge mehr –, total überflüssig und eine milliarden­schwere Geld­vernichtung. Aber die negativen Folgen dieser Änderungen sind absolut unbedeutend gegenüber der breitflächigen Leser­feindlichkeit der Genderei […].
: Nun ist die Sprach-Verwirrung total: Jedem seine eigene Rechtschreibreform. Die Presse, , Innenpolitik
Im deutschen Sprachraum entwickelt sich ein Wildwuchs an unterschiedlichen Rechtschreibregeln. Viele Medien führen nun eigene Versionen ein, die sich von der in Schulen gelehrten deutlich unterscheiden. "Die Presse" bleibt bei der bisherigen Rechtschreibung. […] Die angepeilte Vereinheitlichung ist total mißglückt. Im Gegenteil: Die Schweiz wird auch weiter ohne "ß" auskommen. […] Auch wenn die Reform der Schulbücher kaum noch rückgängig zu machen ist, so hat der von der "Presse" und vielen anderen erhobene Protest dennoch für die Zukunft Sinn: als warnendes und abschreckendes Zeichen des Bürgermuts gegen eine regulierungswütige Obrigkeit.
: Die Rechtschreib­reform kommt: Eine teure Sinnlosigkeit in elf Punkten; Zwischenbilanz einer öffentlichen Kontroverse: Was am meisten an der verordneten Schreibreform stört. Die Presse, , Kultur & Medien
Die obersten Verfassungshüter Deutschlands wie Österreichs haben entschieden: Rechtschreibfragen sind keine Angelegenheit, die auf Verfassungsebene zu klären ist. […] Die Defizite der Rechtschreib­reform liegen auf anderer Ebene: auf politischer, sprachlicher, pädagogischer, ökonomischer. […] Die zentrale Kritik richtet sich gegen die Überflüssigkeit der Reform. Bisher konnte dafür kein auch nur annähernd zwingender Grund genannt werden. […] Das wichtigste Argument aber, weshalb der Protest gegen die Rechtschreib­reform auf Dauer Sinn hat: Sie ist zum Symbol für die österreichische (und deutsche) Hauptkrankheit geworden, nämlich für eine krankhafte Überregulierung. […] Aus diesem Grund ist jeder Tag, an dem der Bürgerprotest gegen bürokratischen Übermut und der Boykott fast aller wichtigen Schriftsteller und Verlage andauern, selbst dann ein Gewinn, wenn die (durch die Proteste zum Glück ja auf ein Minimum abgemagerte) Rechtschreib­reform sich im Lauf der Zeit doch durchsetzen sollte. Denn der Protest wird abschreckende Wirkung auf die Politiker haben: Sie werden künftig deutlich länger nachdenken, bevor sie sich von ihren Beamten verleiten lassen, sich mit überflüssigem Herumreformieren erneut die Finger zu verbrennen.
: Das Schreiben und das Lesen. Die Presse, , Kommentare
Deutschlands Kultusminister sind einig. Sie beharren auf der von ihnen selbst dekretierten Rechtschreib­reform. […] Und daß Österreich da wie selbstverständlich mitmacht, ist auch keine große Sensation. Wenn sie nicht — wie die Schweiz in Sachen ß/ss — den Alleingang wagt, dann bleibt der Alpenrepublik meist nur das zu tun, was Deutschland vorgibt. Sei es bei der Währung, sei es bei der Recht­schreibung. […] Immer mehr Akademien, Universitätsinstitute und Autoren haben, ähnlich wie "Die Presse", angekündigt, daß sie die neuen Regeln ignorieren werden. Nur die armen Volksschulkinder bekommen sie aufgezwungen. Und werden verwirrt, weil sie in der Schule andere Regeln lernen, als sie in der Gesellschaft praktiziert werden.

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