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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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Warnecke, Tilmann

neu : Wenn Länder Schule machen. Das Image der Konferenz der Kultusminister war schon vor der Pandemie schlecht – ihre Mitglieder tun wenig dafür, es zu verbessern. Der Tagesspiegel, , s. 6, Agenda
Einen schlechten Ruf hatte die Kultus­minister­konferenz schon immer. […] Die Liste der Themen, bei denen der Einrichtung wahlweise Untätigkeit, Inkompetenz oder Eigen­brödlerei der Länder vorgehalten wird, ist lang. Seien es Lehrkräfte­mangel, vergleich­bare Noten, Schul­abschlüsse und Schulformen, Digitalisie­rung, aufeinan­der abge­stimmte Ferien­termine oder, wenn man weiter zurück­gehen will, die lange erbittert umkämpfte Rechtschreib­reform, die ebenfalls von den Kultus­ministern ausging und umgesetzt wurde.
: Keine Empfehlung zum Gendersternchen. , , Wissen
Der Rat für deutsche Rechtschreibung spricht vorerst keine Empfehlung zum Gebrauch des Gender­sternchens aus. […] Nach einer "sehr langen und sehr kontro­versen Diskussion" sei der der Vertagungs-Beschluss des 41-köpfigen Gremiums ein­stimmig gewesen, sagte Josef Lange, der Vorsitzende des Rats, dem Tages­spiegel. Anerkannt hat der Rat jedoch ein „Recht der Menschen, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen, auf an­gemessene sprachliche Bezeichnung“. Dieses Anliegen solle sich „auch in der ge­schriebenen Sprache abbilden“.
: Ist das Schreiben jetzt einfacher? Der Tagesspiegel, , Wissen & Forschen (427 wörter)
Grundschullehrer berichten, dass für Kinder „das Schreiben mit den neuen Regeln einfacher gworden ist“, sagt Marianne Demmer von der reformfreundlichen Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. „Die Illusion, dass mit der Reform die Fehlerzahlen dramatisch absinken, ist Illusion geblieben“, sagt dagegen Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des reformkritischen Philologenverbandes. […] Tatsächlich gibt es nur eine Studie, die Schreibleistungen von Kindern vor und nach der Reform vergleicht. […] Demnach machen die Schüler jetzt zwar mehr Fehler – aber nur, weil sie die alten Schreibweisen noch in Büchern oder Zeitungen finden und nicht wissen, bei welchen Wörtern die neuen Regeln gelten. Deswegen neigen Schüler zum „Übergeneralisieren“, sagt der Erziehungswissenschaftler Harald Marx […]. Die Studie testete jedoch nur die s-Schreibung. Wie Schüler mit anderen neuen Regeln zurechtkommen, bleibt eine offene Frage.

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