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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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Wurmitzer, Michael

: Rechtschreibrat: Gendern ja, aber weiter ohne Regeln. , , Kultur
Christine Pabst, Herausgeberin des Öster­reichischen Wörter­buchs, sitzt in dem Gremium. Am aktuellen Statement zu gender­gerechten Schreibungen betont sie besonders das zu den Punkten sachliche Korrektheit, Les­barkeit, Vor­lesbarkeit, Ver­ständlichkeit, Rechts­sicherheit und Ein­deutigkeit neu hinzu­gekommene Kriterium Erlern­barkeit. Kol­leginnen aus mehr­sprachigen Ländern hätten dies in die Diskussion ein­gebracht.
: Rütteln an grammatischen Grundpfeilern. Der Standard, , s. 24 (572 wörter)
Der Online-Duden sagt dem generischen Maskulinum den Kampf an und gendert ab nun u. a. Berufe – Linguisten kritisieren scharf. […] Auch für Christine Pabst hat der Duden einem Druck zu gender­sensibler Sprache nach­gegeben, der in Deutschland viel stärker sei als hierzulande. […] Pabst sitzt im Rat für deutsche Rechtschreibung und ist Chef­redakteurin des Öster­reichischen Wörter­buchs. Wenn 2022 dessen nächste Auflage erscheint, wird in den Begriffs­erklärungen jeden­falls nicht „männliche Person, die“ oder „weibliche Person, die“ stehen. […] Für Pabst ist die Aktion übereilt. „Denn zuerst wird in der gesprochenen Sprache etwas verändert, und dann schlägt es sich in der geschriebenen nieder. In der Gender­debatte wollen viele den um­gekehrten Weg gehen. Das wider­spricht aber den Regeln, wie Sprach­wandel passiert.“

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