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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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Zangerle, Heinz

: Wer jetzt die Suppe auslöffeln muß. Die Furche (), , Gesellschaft ( wörter)
Was bringt die Rechtschreib­reform den Kindern im schulischen Alltag? Statt weniger Fehler neue Beliebigkeit und orthografische Ungenauigkeiten, wie Studien zeigen. […] Was Ein­schulenden vielleicht eine Spur von Vereinfachung bringt, das verwirrt in der gegen­wärtigen Übergangs­phase viele Schüler zusätzlich. Die peripheren Neuerungen bedeuten für viele ein zusätzliches Moment der Ver­unsicherung. […] Im Gefolge der all­gemeinen Verunsicherung ist eine neue Entwicklung zu beobachten, deren Reichweite noch gar nicht abzusehen ist: Der ortho­graphische Neo-Liberalismus blüht auf. Der Präsident des deutschen Lehrer­verbandes, Kraus, beobachtet, wie sich das Prinzip der Beliebigkeit in der Rechtschreibung ausbreitet: "Es schleicht sich das diffuse Gefühl ein, auf ortho­graphische Genauigkeit komme es nicht an."
: Rechtschreibung: Reform ist kein Gewinn für Kinder. Ermöglichen die neuen Regeln bloß eine Leistungsverbesserung von 0,7 Prozent? Der Standard, , s. 31, Kommentar der anderen
In krassem Gegensatz zu den ministeriellen Zahlen sind die Ergebnisse einer schulpraxisnahen Untersuchung von Arnd Stein. […] Die neue Rechtschreibung ist im Wesentlichen die alte. Kinder, die Schwierigkeiten hatten, werden diese auch künftig haben. Die Rechtschreibreform ist eine Mogelpackung. Sie besticht durch das extreme Missverhältnis zwischen dem Einsatz von Mühe und Geld und ihrem (schul)lebenspraktischen Nulleffekt. Man sollte nicht versuchen, sie den Kindern als große Erleichterung anzudrehen.
: Mogelei um ein Kinderthema? Der Standard, , s. 21, Kommentar der anderen
Die Behauptung von der großen Erleichterung ist glatter Etikettenschwindel. Die neue Recht­schreibung ist im wesentlichen die alte. (. . .) Wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, daß von den 12.000 Wörtern des schulischen Grundwortschatzes bescheidene 185 zwar geändert, aber noch längst nicht vereinfacht werden.

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