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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Zehetmair, Hans

: Fremde Federn: Hans Zehetmair. Fünf Jahre Rechtschreibreform — besonnen korrigieren. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 176, s. 10, Zeitgeschehen (579 wörter)
Selbstverständlich war auch die Rechtschreib­reform kein Endpunkt, da Sprache ein dynamischer Prozeß ist, der kein Ende kennt. Was es allerdings nicht geben sollte, ist eine weitere Reform, die von der Politik entschieden werden muß, weil sich Sprachwissenschaftler auf keinen Kompromiß einigen können. Sprache und Rechtschreib­reform eignen sich nicht für politische Entscheidungen. Von einer neuen großen Reform — einer Art "Gegenreform" — halte ich nichts: Weite Teile der Bevölkerung haben von der neuen Rechtschreibung profitiert — naturgegebener­maßen vor allem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die mit ihr aufgewachsen sind — oder sich mit ihr arrangiert haben.

Zur erinnerung: Was damals den kultusministern vorgelegt und von Zehetmair abgeändert wurde, war ein kompromiss; so einfach kann sich die politik nicht aus der verantwortung stehlen.

: Rechtschreibreform. Nötige Denkpause. Bayernkurier, , 46. jg., nr. 37, s. 2
Es geht sicher nicht darum, die Neuregelung zu stoppen. Sie enthält viele sinnvolle Neuerungen und eindeutige Erleichterungen, reduziert das für niemand mehr überschaubare Regelwerk auf ein erträgliches Maß und macht Schluß mit Inkosequenzen wie "Auto fahren" und "radfahren". […] Das kann aber nicht heißen, daß die in Deutschland für die Neuregelung ver­antwortlichen Kultus­minister jetzt nur noch automatisch abzusegnen hätten, was ihnen ihre Beamten auf­geschrieben haben.

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