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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

stichwort → chinesisch
nachgeführt 2019-12-17
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chinesisch

Christian Bahlmann, die tageszeitung, 26. 7. 2001

Die Zentralregierung denkt nach. Rechtschreib­reform für die Globalisierung: Bis man sich in Taiwan auf ein einziges Transkriptionssystem von chinesischen in lateinische Schriftzeichen geeinigt hat, herrschen Streit und babylonisches Sprachen­wirrwarr.

, Neue Zürcher Zeitung,

Die phonetische Umschrift ist 1928 bis 1932 von russischen und chinesischen Gelehrten aus­gearbeitet […] worden, vorläufig jedoch bloß zur beschränkten Benutzung bei der Ver­breitung der allgemeinen Umgangs­sprache. Es ist eine praktische Umschrift, die durch aktive Unterstützung der Regierung in der Zukunft sicherlich als offizielle Orthographie vorwendet werden kann. […] Man mag es wohl bedauern, daß somit der schönen, uralten Zeichen­schrift keine Zukunft beschieden sein wird, aber in einer Zeit, in welcher Abendland und Orient ganz auf Rationalisie­rung und technische Effizienz eingestellt sind, wird sich die moderne chinesische Literatur gleichfalls der allgemeinen Tendenz anpassen müssen, vielleicht schon um einer gewissen politisch-kulturellen Isolierung zu entrinnen. Ueber diese Möglichkeit soll man sich nicht täuschen, denn der entscheidende Schritt wurde vor vierzig Jahren getan, als das Monopol der klassischen Schriftsprache durch­brochen wurde. Eine phonetische Orthographie bedeutete nur die endgültige Modernisie­rung des Chinesischen überhaupt.