J. H. Bachmann, Jeurnal für Buchdruckerkunst, Schriftgießerei und die verwandten Fächer (books.google.de), , spalte 234, fraktur
Die Fractur repräſentirt mit ihren verſchiedenen Charakteren das phyſiſche ſo wie das geiſtige Deutſchthum auf eine ſo wunderbare Weiſe, daß es uns unbegreiflich bleibt, wie unter Anderen auch ſo verdienſtvolle Männer um die deutſche Sprachforſchung, wie die Brüder Grimm, die Fractur gänzlich abgeſchafft und die lateiniſche Schrift eingeführt wiſſen wollen […]. Die Fractur iſt die Tochter der deutſchen Schreibſchrift und deshalb iſt ihre Entſtehung und weitere Entwickelung keine gezwungene, ſondern eine ganz natürliche geweſen.